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Mettmann: Trickbetrügerin gibt sich als Angestellte der Stadt aus - Polizei warnt vor krimineller Masche

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild Bild: Polizei
Symbolbild Bild: Polizei

Eine bislang unbekannte Täterin hat sich am Freitag (23. Oktober 2020) unter falschen Angaben Zugang in die Wohnung eines 83-jährigen Langenfelders verschafft und dort seine Bankkarte entwendet. Mit der Karte hob die Frau dann wenig später 2.000 Euro vom Konto des Mannes ab.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war Folgendes geschehen: Bereits am Donnerstag (22. Oktober 2020) klingelte das Telefon des Seniors. Als der Mann abhob, meldete sich eine akzentfrei deutsch sprechende Frau, die sich als Mitarbeiterin der Stadt Langenfeld ausgab.

Die Frau schilderte dem 83-Jährigen am Telefon, sie müsse für die Krankenkasse zur Beurteilung seiner Pflegestufe die gesundheitliche Situation des Mannes überprüfen und dazu auch seine Wohnung inspizieren. Zudem habe sie wichtige Unterlagen der Krankenkasse erhalten, die sie mit dem Mann besprechen müsse.

Daraufhin vereinbarte der Langenfelder für Freitagmorgen (23. Oktober 2020) einen Termin mit der Frau - und ließ diese dann auch ein, als sie am nächsten Tag an seiner Tür klingelte. Nachdem sich die Frau in der Wohnung des Mannes umsah und diese kurz danach wieder verlassen hatte, erzählte der Mann seiner Tochter von dem Besuch der vermeintlichen Mitarbeiterin der Stadt, und der Schwindel flog auf.

Doch leider zu spät: Wie sich nun herausstellte, hatte die Frau bei ihrem Besuch des Mannes die Bankkarte des 83-Jährigen mitgehen lassen und damit kurz nach ihrem Besuch 2.000 Euro von seinem Konto abgehoben. Leider hatte der Mann die PIN seiner Karte ausgerechnet auf der Rückseite der Bankkarte notiert.

Zu der Trickbetrügerin liegt die folgende Personenbeschreibung vor:

  • etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,60 bis 1,65 Meter groß
  • deutliche, laute Stimme
  • sprach akzentfreies Hochdeutsch

Weitere Angaben zu der Frau liegen der Polizei nicht vor. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um eindringlich vor den kriminellen Maschen der Trickbetrüger zu warnen! Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter der Rufnummer 02173 288-6310 entgegen.

Die Polizei appelliert: Überprüfen Sie genau, wem Sie Zutritt in Ihr Haus oder Ihre Wohnung gewähren. Lassen Sie keine Fremden leichtfertig in Ihr Haus oder Ihre Wohnung! Vermeintlich hilfesuchende junge Damen oder Männer können es auf Ihr Hab und Gut abgesehen haben! Auch Mitarbeiter der Stadt, der Stadtwerke oder von Telefon- oder Internetanbietern sowie Handwerker kündigen sich in der Regel vor ihrem Besuch an oder können sich bei berechtigten Besuchen unmissverständlich ausweisen.

Verlangen Sie immer einen Dienstausweis - doch Vorsicht: Selbst diese können gefälscht sein! Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines Besuches haben, wenden Sie sich an Freunde oder Verwandte, oder rufen Sie die Polizei!

Quelle: Polizei Mettmann (ots)

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