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Deadline - Es gibt Entdeckungen, über die man ewig schweigen sollte!

Archivmeldung vom 21.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl
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Jeder Mensch muß einmal sterben, aber wann ist es soweit? Ist der Todeszeitpunkt schon bei der Geburt festgelegt? Der Student Marc versucht eine Formel zu entwickeln, mit deren Hilfe er dem Geheimnis des Todes auf die Spur kommen will. Die Zeit drängt ihn, denn seine Schwester liegt im Sterben.

Als Marc erfährt, daß seine Schwester an Leukämie erkrankt ist und nicht mehr lange leben wird, will er dies nicht wahrhaben. Er kann nicht glauben, daß der Tod einen so jungen Menschen holt und er hat es satt die Leute vom "Schicksal" reden zu hören. Als Mathematikgenie setzt er sich das Ziel den Tod zu berechnen und er entwickelt eine Formel, die den genauen Todeszeitpunkt eines jeden Menschen vorhersagen kann. Sie erweist sich aber nicht als Segen, als er feststellen muß, daß sie funktioniert. Marc ist klar, daß das Bekanntwerden der Formel ungeahnte Konsequenzen für die Menschheit haben kann. Doch schon bald interessieren sich auch andere für Marcs Entdeckung.

Katharina Bachmann hat mit ihrem zweiten Roman ein Meisterwerk geschaffen. Ihre frische Schreibweise ist eine willkommene Abwechslung im amerikanischen Romaneallerlei, wo man die Handlung des Buches und das Ende vorher erahnen kann. Besonders positiv fallen die plastische Beschreibung der Hauptcharaktere auf, der Leser fühlt sich mit ihnen verbunden und auch die "Was-wäre-wenn-Gedankengänge" im Zusammenhang mit der Todesformel sind tiefsinnig. Sie schafft es die unendliche Neugier der Menschen und auch die Gier nach Macht und Geld treffend zu beschreiben. Gleichzeitig ist die Handlung so spannend, daß viele Leser das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die ebenfalls gute Recherchearbeit zu diesem Buch ist erwähnenswert. Dieses Buch werden Sie nicht lesen und dann einfach wieder weglegen, es wird sie weiterhin beschäftigen.



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