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Miley Cyrus "Breakout"

Archivmeldung vom 20.09.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak
Miley Cyrus "Breakout"
Miley Cyrus "Breakout"

Musikalisch ist Miley Cyrus definitiv schwer vorbelastet. Ihr Vater Billy Ray Cyrus zeichnet sich ja immerhin für den Country-Rock Klassiker "Achy Breaky Heart" verantwortlich.

Bekannt wurde die 16-jährige durch ihre Hauptrolle inn der Teen-Serie "Hannah Montana", wo sie eher nichtssagenden Allerweltspop zum Besten gab. Unter diesen Vorzeichen ist man natürlich gespannt auf das, was "Breakout" zu bieten hat- wenn auch mit gewissen Vorbehalten.

Jedoch erlebt der Skeptiker schon beim ersten Titel eine saftige Überraschung. Zu Beginn fühlt man sich zwar sehr an Avril Lavigne erinnert, doch dann zeigt sich echte Eigenständigkeit. Pop-Rock mit leicht punkigem Einschlag- ein Konzept, das sich durch das ganze Album. Interessant sind die wirklich geschickt eingeflochtenen Keyboards, gerade präsent genug, um das Rock-Gefüge aufzulockern, ohne jedoch zu dominant zu werden.

Eine weitere Überraschung erwartet den Hörer bei Cyrus' Gesang. Sie beeindruckt durch ein, für ihr Alter, beeindruckendes Stimmvolumen, wobei sie darüber hinaus sehr reif klingt. Von nervigem Pubertätsgekreische keine Spur.

Natürlich hat "Breakout" auch die obligatorische Coverversion zu bieten, nämlich "Girls just wanna have fun" von Cyndi Lauper. Ob diese gelungen ist, sei jedem selbst überlassen. Jedenfalls passt sie in der Form zum restlichen Albumkonzept.

Selbstverständlich bekommt man nicht nur knallige Up-Tempo-Nummern geboten; die CD enthält auch zwei Balladen, wobei besonders "These four walls" sehr gelungen ist.

Etwas aus der Reihe fällt "Simple Song", bei dem Oasis und Robbie Williams grüßen lassen. Brit-Pop amerikanisch gespielt. Durchaus hörenswert.

Produktionstechnisch hervorragend gearbeitet, wobei bei einer so jungen Interpretin doch etwas mehr "Rotz" angebracht gewesen wäre. Oft klingt das Ganze doch etwas zu glattgebügelt und kalkuliert.

Unterm Strich...

Ok...das Rad wurde nicht neu erfunden. Musikalische Überraschungen sind doch eher Mangelware. Wer ein grundsolides Pop-Rock Album sucht, wird mit "Breakout" in jeder Hinsicht fündig, wobei man sagen muss, dass es sich hierbei um eines der besseren Produkte auf diesem Sektor handelt, da abwechslungreicher als z.B. Roxette.

 

 

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