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CD Rezension Udo Lindenberg „Stark wie zwei“

Archivmeldung vom 16.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak
Cover "Stark Wie Zwei"
Cover "Stark Wie Zwei"

Von einem Comeback zu reden ist im Falle von Udo Lindenberg wohl nicht ganz richtig, denn ein Mann wie er ist eigentlich nie ganz weg.

An Udo Lindenberg haben sich schon immer die Geister geschieden, doch könnte es sein, daß die Kritiker von einst –das schließt den Verfasser mit ein- nach dem Hören von „Stark wie zwei“ ihre Meinung ändern werden.

Der Titel des Albums legt die Vermutung nahe, daß auf der CD einige Kollaborationen zu finden sein werden, was sich auch bewahrheitet. Lindenberg holte sich Unterstützung von Künstlern wie Silbermond, dem Jazzer Till Brönner, Jan Delay und (sensationell !) Helge Schneider. Damit wirft sich sofort die Frage auf,  was der Hamburger Ausnahmemusiker musikalisch servieren wird. Die Antwort läßt sich mit einem Wort zusammenfassen: Alles ! Auf diesem Album bleibt wohl kaum ein musikalisches Genre unberührt.

Till Brönner und Helge Schneider steuern Jazz vom Feinsten bei , Silbermond und Jan Delay krachenden Rock wie zu Lindenbergs besten Zeiten.  „Was hat die Zeit mit uns gemacht“ zitiert ganz offensichtlich Neil Young.  Das alles mit einem hervorragenden, zeitgemäßem Sound, der keine Wünsche offen lässt. Nur singen kann er eben immer noch nicht, der Udo. Aber das erwartet auch niemand. Wäre es anders, dann wäre Udo nicht mehr Udo.

Und sonst ? Gut, so richtig Panik wie früher ist nicht mehr. Möglicherweise kommt hier dann doch die Last der Jahre durch. Aber das muss nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil… Augenscheinlich sind die Texte der Stücke oft stark autobiografisch geprägt und auch sonst neigt man eher dazu, Lindenberg das zu glauben, was er da singt. Die Intensität seiner Texte ist im Gegensatz zu früher um ein Mehrfaches gestiegen. So ist das Stück „Stark wie zwei“ ein Titel, der sehr anrührend ist und wirklich an die Nieren geht.

Unterm Strich….:

Wie schon oben erwähnt, dürfte „Stark wie zwei“ letztendlich alle Zweifler zum Verstummen bringen. Das Album verdient uneingeschränkt das Prädikat „gelungen“. Auch den Verfasser hat er vom Saulus zum Paulus bekehrt. Udo, Du hast mindestens einen neuen Fan…oder um Deine eigenen Worte zu benutzen: „Ich ziehe meinen Hut“

 

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