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Werbesport vom "Stern" wird von TV Sendern abgelehnt

Archivmeldung vom 27.08.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Werbespot der Zeitschrift "Stern" mit dem neuen Titelbild des Magzins, auf den ganz groß steht: "Glotze aus", wird von den TV-Sendern abgelehnt. Laut einer Aussage der Pressestelle weigern sich sämtliche TV-Sender (öffentlich rechtliche wie auch private) den Werbespot zu senden.

Laut den Werbevermarktern würde der Spot, in dem es um die miese Qualität des TV-Programs geht, den Geschäftsinteressen der Sender widersprechen. Die Werbevermarkter verzichten durch die Ablehnung auf Einnahmen in fünfstelliger Höhe.

Ein solcher Boykott von Berichten oder auch Werbung, die irgendwelchen "Geschäftsinteressen" widersprechen ist kein Einzelfall in der Medienwelt. So wird schon einmal alternativen Produkten kein Sendeplatz eingeräunt, weil diese den Interessen bestimmter Werbegroßkunden widersprechen. Oder man verzichtet eine aktuelle Nachricht zu senden, da hier ein Werbegroßkunde in ein schlechtes Licht gerückt werden könnte.  So findet durch die Werbekunden bzw, die Sender eine regelrechte "Zensur" statt.

In diesem Fall, wo es nun die Medien selbst betrifft, ist schon bedauerlich, daß man nicht versucht selbstkritisch damit umzugehen und den Dialog zu suchen. Was macht man stattdessen, man versucht jede Kritik im Keim zu ersticken und tut nach außen hin, als gäbe es dieses Problem der schlechten TV-Qualität nicht. Dabei ist man bei den meisten Sendern mit dem Latein am Ende und probiert herum wie man noch akzeptable Quoten erzielen kann.  Dies ist auch ein Grund dafür, wieso Fernsehprogramme in letzter Zeit kurzfristig geändert werden.

Es bleibt zu hoffen, daß man sich nun doch noch eines besseren besinnt und sich kritisch der Öffentlichkeit stellt, um die große Chance zu nutzen endlich wieder ein Programm für den Zuschauer zu machen und nicht für die reinen Geschäftsinteressen. Die Medienaufgabe besteht darin zu informieren und nicht aus bestimmten Interessen in irgendwelche Richtungen den Zuschauer zu manipulieren.

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