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Kein Alienraumschiff: Oumuamua lässt sich natürlich erklären

Archivmeldung vom 18.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: CC BY 2.0 / Hubble ESA / Artist’s impression of the interstellar asteroid Oumuamua
Bild: CC BY 2.0 / Hubble ESA / Artist’s impression of the interstellar asteroid Oumuamua

Nur weil die Form eines Himmelskörpers ungewöhnlich ist und er sich beschleunigt, muss es nicht gleich eine außerirdische Technologie sein. Das berühmte Objekt Oumuamua lässt sich auch ganz natürlich erklären, wie zwei neue Studien zeigen. Dabei reicht ein Splitter eines pluto-ähnlichen Planeten und Stickstoffeis. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Der Himmelskörper Oumuamua war von Anfang an ein zäher Brocken. Kaum war er 2017 entdeckt worden, bildeten sich verschiedene Theorien rund um das Objekt, die seinem ungewöhnlichen Flugverhalten gerecht werden wollten. Die berühmteste darunter ist die Theorie des Harvard-Astronomen Avi Loeb, es handle sich um ein außerirdisches Raumschiff, da es über einen eigenen Antrieb zu verfügen scheint.

Zwei neue Studien, über die das Portal futurezone berichtet, legen eine weniger aufsehenerregende Lösung des Rätsels nahe: Es könnte sich um einen Teil eines pluto-ähnlichen Planeten aus einem anderen Sternsystem handeln, der Astrophysikern der University of Arizona zufolge vor einer halben Milliarde Jahren mit einem anderen Objekt zusammengestoßen ist.

Den Raketeneffekt von Oumuamua, der ihm den Ruhm eines Alienraumschiffs eingebracht hat, erklären sich die Forscher mit Eis, das bei dessen Annäherung an die Sonne angefangen hat zu verdampfen und diesen zu beschleunigen. Dabei sei das Objekt von einer Pfannkuchenform auf die heutige Zigarrenform zusammengeschmolzen, vermuten die Astrophysiker. Aus dem sonderbaren Antrieb haben die Forscher außerdem auf das Eis zurückgeschlossen, das für ihn verantwortlich sein muss und kamen auf Stickstoffeis, wie es sich auch auf Pluto oder dem Neptun-Mond Triton findet. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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