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Virtueller Arbeitseinsatz: Mit der VR-Brille in die Werkshalle

Archivmeldung vom 11.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Heute technisch mögliches Cyberspace-Erlebnis, hier mit einer VR-Ausrüstung der NASA
Heute technisch mögliches Cyberspace-Erlebnis, hier mit einer VR-Ausrüstung der NASA

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ManpowerGroup testet die Virtual Reality-Technologie für die Arbeitswelt: Die VR-Brille, die die Nutzer in virtuelle 3D-Welten versetzt, macht für Bewerber den neuen Arbeitsplatz unmittelbar erlebbar, ohne selbst dort gewesen zu sein. Arbeitsunfällen und Störungen im Betriebsablauf soll so besser vorgebeugt werden. Die VR-Technologie wird derzeit an verschiedenen Produktionsstandorten von Kundenunternehmen eingesetzt.

Zirka zweieinhalb Minuten dauert der virtuelle Rundgang am neuen Arbeitsplatz: Räumlich vollkommen unabhängig, begeben sich die Kandidaten der ManpowerGroup mit einer VR-Brille auf den Weg durch ihre neue Arbeitswelt.

Sie sehen ihren Arbeitsplatz mit den Maschinen, die dort eingesetzt werden und erhalten dabei auch gleich eine Einweisung mit Hinweisen auf Arbeitsabläufe und mögliche Gefahrenstellen. Schließlich können sie noch einen Blick in die Umkleidekabinen und in die Kantine werfen, bevor der virtuelle Rundgang endet. Wer sich genauer umsehen möchte, kann den Film zwischendurch pausieren.

Unternehmen und Kandidaten vom VR-Projekt positiv überrascht

Bei den Nutzern kommt das Projekt durchweg gut an: Denn im Unterschied zu einem Film auf einer Leinwand erschafft die eingesetzte Brille Zeiss VR One interaktive Umgebungen, durch die Bewerber die Arbeitsplatzsituation unmittelbar erleben. Das hat zahlreiche positive Effekte. "Wir sehen, dass sich die Begeisterung unserer Mitarbeiter für die VR-Technologie auf ihre Arbeitsmotivation überträgt." sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Kommt es zum Einsatz von vermittelten Kandidaten beim Kunden, können sie darüber hinaus schneller produktiv sein, da ihnen der Arbeitsplatz bereits vertraut ist. Die Nutzung der VR Brille kann zudem dazu beitragen, Arbeitsunfälle zu reduzieren. Für die Betriebe ergibt sich außerdem der Vorteil, dass Arbeitsabläufe in der Einarbeitungszeit weniger gestört werden, da eine genauere Vorstellung vom Arbeitseinsatz besteht und die neuen Mitarbeiter zudem besser für den neuen Job qualifiziert sind.

Die Technik ist einfach zu verstehen: Vor dem Video liegen zwei Linsen, durch die der Nutzer blickt. Eine Software teilt das Bild für das linke und das rechte Auge, krümmt es und leitet es an das Brillen-Display. Dadurch erscheinen Bilder und Videos extrem groß - der visuelle 3D-Effekt entsteht. So bekommen die Kandidaten einen genauen Eindruck von ihrem Einsatzort und können besser als bisher entscheiden, ob der Arbeitsplatz für sie infrage kommt oder nicht.

Brune kündigte an, dass die ManpowerGroup diesen Service nun serienmäßig für interessierte Kunden branchen- und qualifikationsübergreifend anbieten werde.

Quelle: ManpowerGroup Deutschland GmbH (ots)

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