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Streiten lernen in der Familie

Archivmeldung vom 17.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Streit gibt es in den besten Familien und Partnerschaften. Wichtig ist nur, ihn ohne nachhaltige Verletzungen auszutragen. Wenn Kinder da sind, ist eine gute Streitkultur der Eltern für diese auch eine Chance. "Ein konstruktiver Streit ist für Kinder sogar lehrreich", erklärt die Bremer Familientherapeutin Elke Wardin im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Wichtig sei, eine Lösung zu finden und sich wieder zu vertragen. Um neue Konflikte zu vermeiden, rät sie, Regeln zu vereinbaren und dabei Kompromisse einzugehen. Zeit für Hilfe von außen ist es, wenn ständig die Regeln gebrochen werden, kein Kompromiss länger als eine Woche hält. "Wenn klar wird, dass mindestens einer nicht bereit ist, sich zu ändern, sollte man eine Beratungsstelle oder einen Therapeuten aufsuchen", sagt Elke Wardin.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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