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Wohlstandsindikator: Stau

Archivmeldung vom 25.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Jens Märker / pixelio.de
Bild: Jens Märker / pixelio.de

Wie NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner April-Ausgabe berichtet, ist der Stau auf dem Weg zur Arbeit ein gutes Zeichen. Der Analyst Jim Bak von der weltweit operierenden Mobilitätsagentur Inrix hat herausgefunden, dass die Fahrzeit von Berufspendlern auch von der aktuellen wirtschaftlichen Lage eines Landes abhängt: je mehr Staus, desto besser geht es der Wirtschaft. "Während der globalen Wirtschaftskrise im Jahr 2008 wurden hingegen in den USA 30 Prozent weniger Staus gezählt", sagt er.

Vier Jahre später, im Jahr 2011, auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise in Europa, gab in Italien, Frankreich und Spanien ebenfalls oft freie Fahrt - für jene, die noch Arbeit hatten. Weil viele andere ohne Job waren und zu Hause blieben. Eine Ausnahme war Brüssel: Hier trafen sich ganze Heere europäischer Politiker mit ihren Stäben, um die Krise zu managen - mit der unmittelbaren Folge, dass Verkehr und Fahrtzeit zunahmen. In deutschen Städten variierte die durchschnittliche Fahrzeit pro Jahr deutlich: Während Berufspendler in Berlin nur knapp über 20 Stunden unterwegs waren, brauchten Münchner gut 40 Stunden für den Weg zur Arbeit. Besonders lange saßen die Menschen in Stuttgart im Auto: Über 60 Stunden waren sie unterwegs ins Büro.

Quelle: Gruner+Jahr, NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (ots)

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