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Digitalisierung in US-Museen auf dem Vormarsch

Archivmeldung vom 23.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Museum: Digitalisierung bereits voll im Gange. Bild: flickr.com/digital cat
Museum: Digitalisierung bereits voll im Gange. Bild: flickr.com/digital cat

Im Cleveland Museum of Art werden alle Objekte erstmals auf einem riesigen Touchscreen abgebildet. Wird eines der Bilder vom Besucher berührt, so vergrößert sich dieses, ordnet sich in der Nähe gleichartiger Objekte an und gibt Auskunft über den tatsächlichen Standort des Stückes. Bei Antippen des Herzsymbols in der Mitte jeder Abbildung, kann diese von der Wand auf ein iPad transferiert werden. Das Gerät kann entweder von zu Hause mitgenommen oder vom Museum ausgeborgt werden.

"Ich halte dieses Projekt für eine sehr interessante und sinnvolle Sache. Auch in Österreich sind bereits die Arbeiten an einer Digitalisierung der Museen im Gange", sagt Georg Plattner vom Kunsthistorischen Museum Wien http://khm.at gegenüber pressetext. Laut dem Experten stehen den Besuchern online bereits über 10.000 Kunstobjekte des Museums zur Verfügen. "Ziel des Digitalisierungsprojekts hierzulande besteht ebenfalls darin, alle Ausstellungsobjekte digital verfügbar zu machen", ergänzt Plattner.

Die Auswahl in Cleveland umfasst bis dato 3.000 Objekte, die in Kartengröße auf dem rund zwölf Meter breiten Touchscreen zur Verfügung stehen. Wird eines der Elemente durch Berührung auf ein mobiles Gerät übertragen, kann eine persönliche Favoritenliste erstellt werden, die sich auch mit anderen Gästen teilen lässt. Darüber hinaus können anhand dieser Zusammenstellung individuell abgestimmte Routen durch die Ausstellung geplant werden.

Sämtliche Objekte inbegriffen

Zusätzlich bietet das iPad die Möglichkeit, sich eingehend über alle Ausstellungsgegenstände zu informieren. Laut Museumsdirektor David Franklin muss auf den Touchscreens nur so viel Information zur freien Disposition stehen, dass die Museumsbesucher keine unhandlichen Kataloge mehr benötigen. Eine der effektivsten Funktionen dieser App besteht darin, dem Besucher ein Foto der ursprünglichen Position des jeweiligen Kunstwerkes zu übermitteln.

Es gibt zwar Museen, die bereits iPad-Apps für spezielle Ausstellungen entworfen haben. Dennoch ist der Umfang an Ausstellungsobjekten, die von dieser Anwendung umfasst werden, bahnbrechend. Damit Kunstwerke auch von zu Hause aus betrachtet werden können, hat Franklin sich dazu entschieden, beim Google Art Project, welches High-Definition-Fotos von wichtigen Ausstellungsstücken online bereitstellt, teilzunehmen.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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