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Nasa-Forscher: Vulkanausbruch vor Tonga viel stärker als Hiroshima-Atombombe

Archivmeldung vom 26.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Aufnahme des Hunga-Tonga-Ausbruchs am 15. Januar 2022 durch den über dem Äquator befindlichen geostationären Wettersatelliten GOES-17
Aufnahme des Hunga-Tonga-Ausbruchs am 15. Januar 2022 durch den über dem Äquator befindlichen geostationären Wettersatelliten GOES-17

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der gewaltige Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai im Südpazifik ist laut einer Mitteilung der US-Raumfahrtbehörde Nasa mehrere Hundert Mal stärker als die Sprengkraft der Atombombe über Hiroshima gewesen. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "„Dies ist eine vorläufige Schätzung, aber wir glauben, dass die durch den Ausbruch freigesetzte Energiemenge etwa vier bis 18 Megatonnen TNT entsprach“, sagte der Nasa-Wissenschaftler Jim Garvin. Die Explosion habe damit Hunderte Male mehr mechanische Energie freigesetzt als die nukleare Explosion, die die japanische Stadt Hiroshima 1945 weitgehend zerstört hätte.

Die Satellitenbilder würden zeigen, dass eine erst 2015 bei einem monatelangen Ausbruch des Vulkans entstandene Insel gänzlich verschwunden sei. Die Insel sei von der Eruption „ausgelöscht“ worden, hieß es. Es seien nur noch zwei kleine, voneinander getrennte Landmassen übrig geblieben.

Der Unterwasservulkan Hunga Tonga-Hunga Ha'apai, dessen Ausbruch vor zehn Tagen eine Tsunami-Warnung in der Region ausgelöst hatte, befindet sich rund 65 Kilometer nördlich von Tongas Hauptstadt Nuku'alofa.

Die ursprüngliche Eruption dauerte Berichten zufolge mindestens acht Minuten, der Vulkan schleuderte mehrere Kilometer hohe Gas-, Asche- und Rauchwolken in die Luft. Experten zufolge war es eine der weltweit schwersten Eruptionen seit Jahrzehnten.

Tongas Regierung bestätigte bislang drei Tote und mehrere Verletzte, hieß es bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Schätzungsweise 84 Prozent der rund 105.000 Bewohner auf allen Inseln Tongas seien nach Regierungsangaben von dem Ascheregen und dem Tsunami betroffen. Der Ausbruch habe einen Tsunami ausgelöst, welcher sogar weit entfernte Regionen wie Alaska, Japan und Südamerika erreicht habe.

Der Inselstaat Tonga ist etwa 3500 Kilometer von der östlichen Küste Australiens entfernt."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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