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Kraftanzug für den Katastrophenschutz: Roboter-Exoskelett von German Bionic unterstützt Rettungskräfte bei schwierigen Bergungsarbeiten

Archivmeldung vom 19.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kraftanzug für den Katastrophenschutz: Roboter-Exoskelett von German Bionic unterstützt Rettungskräfte bei schwierigen Bergungsarbeiten
Kraftanzug für den Katastrophenschutz: Roboter-Exoskelett von German Bionic unterstützt Rettungskräfte bei schwierigen Bergungsarbeiten

Bild: German Bionic

Der Augsburger Robotik-Spezialist German Bionic hat mit seinem neuen Modell Cray + ein Exoskelett für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickelt. Zu den Einsatzszenarien für das tragbare Robotersystem zählen Naturkatastrophen ebenso wie schwere Verkehrsunfälle oder Terrorangriffe. Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken.

Das Cray + basiert technologisch auf dem Erfolgsmodell Cray X, das für den Einsatz in Industrie und Logistik entwickelt wurde und dort bereits seit einiger Zeit eingesetzt wird. Das neue Katastrophenschutz-Cray ist für Bergungseinsätze - auch unter extremen Witterungsbedingungen - konzipiert und verfügt über ein Kommunikations- und Ortungssystem. Darüber hinaus kommen im Cray + noch leistungsstärkere Elektromotoren und Batterien zum Einsatz, um Rettungskräfte und Bergungsteams im Notfall möglichst lange und mit größtmöglicher Kraft beim Heben schwerer Teile oder Bergungsgerät zu unterstützen.

"Im Katastrophenfall müssen Rettungskräfte und Bergungsteams bis an die Grenzen ihrer körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit gehen. Für diese Aufgabe, bei der es nur zu oft um Leben und Tod geht, verdienen sie das modernste und leistungsstärkste Gerät.", sagt Armin G. Schmidt, CEO von German Bionic. "Das German Bionic Cray + wurde gemeinsam mit Zivilschutz-Experten aus Japan konzipiert und in Augsburg konstruiert. Es kann auch dort eingesetzt werden, wo schweres Räumgerät nicht hinkommt und es hilft den Rettungsteams vor Ort dabei, ihre Aufgabe, auch unter extremen körperlichen Belastungen, zu erfüllen".

Extrem stark und widerstandsfähig

Das Roboter-Exoskelett German Bionic Cray + wurde speziell für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickelt. Bergungsteams, die zukünftig mit dem Cray + ausgestattet werden, können schwere Lasten, wie beispielsweise Schutt oder Wrackteile, einfacher und ausdauernder anheben und beiseite räumen. Neben der zusätzlichen Kraft, die zwei starke Elektromotoren dem Träger des Exoskeletts verleihen, hilft ein integrierter GPS-Sender bei der Ortung im Katastrophengebiet. Darüber hinaus kann das Cray + mit einer Kamera ausgestattet werden, die Live-Bilder vom Rettungseinsatz direkt an das Krisenzentrum überträgt. Das Cray + ist mit einem extra-langlebigen Akku ausgestattet und kann auch unter extremsten Witterungsbedingungen eingesetzt werden.

Über German Bionic

German Bionic, mit Hauptsitz in Augsburg und Niederlassungen in Berlin, Tokio und Singapur ist der erste deutsche Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt und fertigt. Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. Das Team von German Bionic setzt sich zudem für die Erforschung der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0 ein. Mehr Informationen über das Unternehmen, die Produkte und Köpfe dahinter finden sich hier: www.germanbionic.com.

Quelle: GBS German Bionic Systems GmbH (ots)

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