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Tabu-Bruch: "Ich habe menschliche Embryonen geklont!"

Archivmeldung vom 19.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

In der aktuellen Ausgabe berichtet P.M. MAGAZIN über die ersten Versuche, Menschen zu Fortpflanzungszwecken zu klonen. Diese Versuche liegen bereits vier Jahre zurück - aber erst jetzt spricht zum ersten Mal jener Mann, der diese umstrittenen Experimente federführend durchgeführt hat, gegenüber der breiten Öffentlichkeit.

Der hochkarätige und international bekannte Embryonenforscher Karl Illmensee bekennt: "Wir haben fünf Menschen zu klonen versucht. Ich war bei der Entnahme der Eizellen dabei und auch beim Transfer der Klon-Embryonen in die Gebärmutter." Insgesamt seien neun Klon-Embryonen hergestellt worden, einer davon habe sich mindestens bis zum 12-Zellen-Stadium entwickelt. In keinem der Fälle sei es jedoch zur Schwangerschaft gekommen. Das reproduktive Klonen von Menschen ist in Deutschland wie in vielen anderen Ländern verboten. Nach eigenen Angaben hat Illmensee die Experimente zusammen mit dem umstrittenen Reproduktionsmediziner Panayiotis Zavos daher außerhalb Deutschlands durchgeführt. Zu seiner Motivation sagt Illmensee gegenüber P.M.: "Es war extreme Neugier." Die Zukunft des reproduktiven Klonens sieht Illmensee heute kritisch: "Wir sollten nicht weitermachen."

Quelle: Pressemitteilung P.M.


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