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Vitaminbomben: Gemüse und Früchte aus dem Weltall

Archivmeldung vom 16.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
ISS Bild: NASA
ISS Bild: NASA

Ohne eine Lösung des Ernährungsproblems wird es keine Mars-Besiedlung geben. Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN berichtet, suchen Forscher daher fieberhaft nach Wegen, Gemüse und Früchte auch im Weltraum zu ernten. Eines scheint schon jetzt sicher zu sein: Grünzeug aus dem All hat mehr Vitamine.

Möglicherweise wird die Crew um den japanischen Astronauten Satoshi Furukawa als erste kosmische Gurkentruppe in die Annalen der Raumfahrt eingehen. Furukawa baut nämlich in der Internationalen Raumstation ISS Gurken an. Seine russischen Kollegen um Sergej Wolkow versuchen sich an Tomaten. Das Weltraumgemüse wird in zwei voneinander getrennten blauen Inkubatoren, die an Getränkeautomaten erinnern, bei Kunstlicht auf einer lehmigen Nährstofflösung gezüchtet.

Wenn die diesjährige Ernte von Furukawa, Wolkow & Co. gut ausfallen sollte, dürfen sie allerdings keinen Gurken-Tomaten-Salat zubereiten - das könnte zu gefährlich sein. "Auch wenn es keine Hinweise darauf gibt, dass im All gezüchtetes Gemüse ungesunde Substanzen enthält, müssen sämtliche Früchte zunächst eingehend untersucht werden", sagt Rupert Gerzer, Leiter des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz.

Quelle: Gruner+Jahr, P.M. Magazin (ots)

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