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Geburtenrate in Industrieländern: Gleicher Trend, gleiche Ursachen?

Archivmeldung vom 04.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: s.media / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Wie sich Einkommen und sozialer Status auf die Dauer der Krankenhausaufenthalte auswirken und warum eine gestiegene Lebenserwartung oft mit höheren Krankheitsrisiken einhergeht, lesen Sie in der neuen Ausgabe von „Demografische Forschung Aus Erster Hand“.

1. Zwei, eins, keins!

Kinderlosigkeit oder weniger Geschwister: Welche Entwicklungen trieben den Geburtenrückgang an?

Wenn in einem Land weniger Kinder geboren werden, können dahinter verschiedene Prozesse stehen: Entweder nimmt die Zahl der Kinderlosen zu, die Zahl der Geschwister nimmt ab oder beides gleichzeitig. Wissenschaftler vom Vienna Institute of Demography haben die starken Geburtenrückgänge in insgesamt 32 Ländern auf diese Frage hin untersucht.

2. Bildung und Einkommen schützen vor Krankenhausaufenthalt

Wachsen oder schrumpfen sozioökonomische Unterschiede bei den Krankenhaustagen im Alter?

Wer gut gebildet ist und ein hohes Einkommen hat, muss weniger Zeit im Krankenhaus verbringen. Dieser Zusammenhang ist bekannt. Ob diese Unterschiede jedoch mit dem Alter zu- oder abnehmen, ist umstritten. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt nun, dass beides der Fall sein könnte.

3. Das Leben als Risiko

Wenn die Lebenserwartung zunimmt, kann auch die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen steigen

Statistik kann manchmal brutal sein. Wenn es darum geht, das Risiko für Erkrankungen zu berechnen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Krankheit oder Tod. Erst wenn jemand gestorben ist, ist sicher, dass sie oder er nicht mehr erkranken wird. Im Umkehrschluss heißt das: Wer länger lebt, ist auch länger dem Risiko für Erkrankungen ausgesetzt. Wie sich beides getrennt betrachten lässt, zeigt eine neue Studie.

Quelle: Max-Planck-Institut für demografische Forschung (idw)

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