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Psychologin und Unipräsidentin Gesine Grande: "Männer sind direkter und klarer als Frauen."

Archivmeldung vom 24.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Männer (Symbolbild)
Männer (Symbolbild)

Bild: Olaf Schneider / pixelio.de

Eines könnten Frauen im Job von Männern lernen, sagt die Psychologin und Unipräsidentin Gesine Grande in der neuen Ausgabe des stern-Podcasts "Die Boss": "Männer sind direkter und auf eine angenehme Weise auch klarer." Während Frauen gerne abgeholt oder entdeckt werden würden, sagten Männer einfach, dass sie den Job haben wollen.

Grande führt seit sechs Monaten die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und ist Deutschlands einzige Unipräsidentin mit ostdeutscher Herkunft. Ihrer Hochschule mit 7000 Studierenden kommt hohe politische Bedeutung für ihre Heimatregion zu: Das Ende der Braunkohle-Förderung ist beschlossen, die Lausitz braucht neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die Uni soll mit Modellprojekten und Forschung mit dafür sorgen, dass sie entstehen. Grande ist geborene Leipzigerin, hat Psychologie studiert, sich zur psychologischen Psychotherapeutin weitergebildet und an Hochschulen in Essen, Bielefeld und Leipzig gearbeitet.

Ihr Berufsstart im Westen nach der Wende prägt sie bis heute. Sie habe sich gefühlt "wie von einem anderen Stern", sagt sie. Man habe ihr gleich zu Beginn aufgetragen, Literatur mit Hilfe des Computers zu suchen und im Supermarkt einen guten Wein auszusuchen. Sie habe vorher noch nie mit einem Computer gearbeitet, geschweige denn so viele verschiedene Weinmarken gesehen. Als junge Mutter eines Sohnes, die wieder arbeiten geht, sei sie dann von ihrem Umfeld extrem kritisch gesehen worden. Was im Osten ganz normal war, galt im Westen als verpönt. Und auch heute noch hätten junge Frauen in Leipzig und Hannover ganz unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben.

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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