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Weltraumflüge am laufenden Band

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Flickr.com - STIMME RUSSLANDS
Bild: Flickr.com - STIMME RUSSLANDS

Das Projekt Up in the Space soll dazu verhelfen, Weltraumflüge zugänglicher zu machen. Sein Start hat in der ökologischen Zone „Drugaja Planeta“ (ein anderer Planet) unweit von Moskau stattgefunden. Die Umsetzung des Projektes, dessen sind sich seine Autoren sicher, würde jedem Interessenten die Möglichkeit bieten, sich als Kosmonaut zu fühlen, berichtet Jelena Kowatschitsch bei Radio "Stimme Russlands".

In dem Beitrag heißt es weiter: "Popularisierung des privaten Weltraumtourismus sowie Entwicklung der kosmischen Wissenschaft lauten die Vorhaben, welche die Mitwirkenden am Projekt Up in the Space demnächst umzusetzen gedenken. Durch das Projekt würden kommerzielle Flüge in die höheren Schichten der Atmosphäre, orbitale und suborbitale Reisen, Mondbesuche sowie Besuche anderer Planeten vorgesehen, erzählte der STIMME RUSSLANDS sein Schöpfer, Alexej Ananjin:

„Unser wichtigstes Ziel besteht darin, den Weltraum zugänglich werden zu lassen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die kosmischen Touristen nicht einfach fliegen, sondern auch forschen. Wir prognostizieren ein hohes Wachstum des Marktes, denn jetzt haben die Amerikaner ein interessantes Raumschiff gemacht, das imstande ist, eine größere Anzahl von Touristen zu befördern. Wir hoffen sehr darauf, dass auch Russland diese Richtung entwickeln und unterstützen würde.“

Das sei kein Zeitvertreib für Reiche, versichert man in Up in the Space. Die Umsetzung von mehr als 150 wissenschaftlichen Projekten sei in den Jahren 2014 – 2016 geplant worden. Ein bedeutender Teil davon ziele auf die Approbation von innovativen Technologien, Systemen zum Modellieren und Verhindern der Katastrophen sowie auf die Erhöhung des Niveaus der Sicherheit des Planeten und der bewohnten Weltraumobjekte ab. Alexej Ananjin stellt fest:

„Wir betreiben private wissenschaftliche Forschungen, die natürlich keinen solchen Maßstab wie die des Staates aufzuweisen haben. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Geistesschaffende für die Fragen zu gewinnen, die mit der Überwachung der Ökologie und mit der kosmischen Bedrohung zusammenhängen, denn dort lässt sich vieles bewerkstelligen. Der jüngste Vorfall in Tschekjabinsk lehrt, dass man in dieser Richtung arbeiten kann, ja soll.“

Am Start des Projektes Up in the Space haben russischen Kosmonauten teilgenommen. Es ist auch die erste private Weltraumabteilung aufgestellt worden, die sich aus Interessenten zusammensetzt, die den Wunsch haben, sich im nächsten Jahr zu den Sternen zu begeben. Das wichtigste Transportmittel sind heute die russischen Weltraumschiffe „Sojus“, aber es wird an der Entwicklung von Raumschiffen einer neuen Generation gearbeitet. Recht aussichtsreich seien Apparate, die einen „Sprung nach oben“, in eine Höhe von 100 Kilometern, vollziehen und anschließend zur Erde zurückkehren. Für gewöhnliche Sterbliche sei es nicht allzu ermüdend, doch dabei empfinden die Passagiere das Gefühl der Schwerelosigkeit.

Indem die Entwickler von Up in the Space von den „Sternen für die Massen“ träumen, vergessen sie auch die irdischen Probleme nicht: Unternehmen, die zur Projektgruppe gehören, bereiten den Entwurf für das Hubschraubertaxi Mantra Teleport vor. Das wird die Menschen befähigen, sich mit höherem Komfort auf der Erde zu bewegen und das Problem Verkehrstau zum Teil zu lösen.""

Quelle: Text Jelena Kowatschitsch - „Stimme Russlands"

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