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Funkschlüssel: BMW greift Ruhr-Uni an

Archivmeldung vom 04.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Große deutsche Automobilkonzerne kritisieren den Angriff professioneller Hacker der Bochumer Ruhr-Universität auf Garagen und Autos. Die Forscher hatten Codes mit einem einfachen Strom-Messgerät geknackt.

"Es kann nicht angehen, dass sich eine öffentliche Universität mit solch sensiblen Dingen beschäftigt", so Friedbert Holz, Sprecher der BMW AG in München. Die Autoindustrie gebe jede Menge Geld für Sicherheit aus, und dann kommen diese Professoren und wollen gerade diese Sicherheit angreifen. Auch andere Hersteller zeigten sich auf Nachfrage der WR wenig amüsiert, dass die Forscher den Code für Funkschlüssel geknackt haben. "Wir haben jede Menge Anfragen von besorgten Kunden", so Dirk Breuer, Sprecher von Toyota und Lexus Deutschland.   Der Verursacher der Debatte sieht die Vorwürfe gelassen. "Es ist klar, dass die so reden", so Professor Christof Paar. "Die übersehen, dass sie möglicherweise eine schlechte Sicherheit verkaufen." Paar verweist auf Zahlen: Trotz moderner Wegfahrsperren und Technologie belaufe sich der Schaden durch Autodiebstähle in Deutschland jedes Jahr auf Millionen.

Quelle: Westfälische Rundschau

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