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Innovative Antenne ist günstig und biegsam

Archivmeldung vom 10.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sehr flexibel: Graphen lässt sich gut biegen. Bild: graphene-flagship.eu
Sehr flexibel: Graphen lässt sich gut biegen. Bild: graphene-flagship.eu

Das zum Nationalen Forschungsrat CNR (Consiglio Nazionale delle Ricerche) gehörende Istituto per la Sintesi Organica e la Fotoreattività hat eine innovative Antenne für die Near-Field Communication (NFC) entwickelt. Bei dem hoch flexiblen Bauteil werden die zahlreichen Vorteile des bienenwabenförmigen Kohlenstoffs Graphen genutzt, der sich durch seine besonders hohe Leichtigkeit und Biegefestigkeit auszeichnet.

"Unser Ziel war es, die bisher üblichen Metalle mit leichteren, umweltverträglicheren und kostengünstigeren Materialien zu ersetzen", erklärt Projektleiter Vincenzo Palermo. Außerdem gehe es darum, Baukomponenten zu verwenden, die mit geringem Energieaufwand hergestellt werden und dazu eine höhere Wiederverwendbarkeit haben. Die innovative Antenne kann ohne Anpassung von Hard- und Software auch mit Smartphones und Tablets kommunizieren.

Besondere Eigenschaften

Graphen wird wegen seiner extremen Widerstandsfähigkeit und Leichtigkeit, aber auch seiner hohen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit geschätzt. Diese Eigenschaften haben es zum Gegenstand des mit einer Mrd. Euro ausgestatteten europäischen Forschungsprogramms "Flagship Graphene" werden lassen.

"Die aus Graphen gefertigte Antenne ist nicht nur vollständig biegbar, sondern kann auch auf handelsübliche Polymersubstrate und Seidenstoffe aufgetragen werden", so der italienische Wissenschaftler weiter. Dies sei an Trägermaterialien wie Pet, Pvc, Kapton und einem Papier-Seide-Gemisch experimentiert worden. Als Anwendungsfelder kommen vor allem elektronische Schlüssel, Bezahlsysteme und Visitenkarten in Betracht.

Quelle: www.pressetext.com/Harald Jung

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