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Entdeckung außerirdischen Lebens in zehn Jahren

Archivmeldung vom 10.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
UFO: Die Entdeckung soll bald kommen. Bild: pixelio.de/Marianne J.
UFO: Die Entdeckung soll bald kommen. Bild: pixelio.de/Marianne J.

Außerirdisches Leben könnte innerhalb der nächsten zehn Jahre entdeckt werden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass es da draußen einen Planeten wie die Erde mit Leben darauf gibt, ist sehr hoch", sagte Planetenwissenschaftlerin Sara Seager vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Anhörung des US-Kongresses. Die Chancen seien sogar gut, dass dieser "in unserer Nachbarschaft von Sternen" liege.

Bedingung für eine erfolgreiche Suche sind den Experten nach jedoch optimale Bedingungen und eine weiterhin gesicherte Finanzierung durch den Staat. Die Entdeckung einfacher Lebensformen in der nahen Zukunft wäre dann möglich, sagt Seager. Durch das Kepler-Teleskop habe sich gezeigt, dass etwa einer von fünf sonnenähnlichen Sternen einen erdähnlichen Planeten um sich kreisen habe, auf dem Leben möglich sei.

Das James-Webb-Weltraum-Teleskop, was ab 2018 aktiv sein soll, ermöglicht dann die Atmosphäre dieser Exo-Planeten zu studieren. Laut Seager ist dieses Teleskop aber wahrscheinlich noch nicht ausreichend. Um Leben zu finden, braucht man ein noch fortgeschritteneres Gerät. "Sobald das startet, ist es nur eine Frage von ein paar Jahren, bis wir genügend Sterne für Planeten sichten und finden."

Investitionen erhöhen Chancen

Laut Seager ist es das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass diese die technischen Möglichkeiten hat, einen Durchbruch zu erzeilen. "Wenn Leben wirklich überall ist, haben wir jetzt eine Chance", so die Fachfrau. Astrobiologe Steven J. Dick fügt hinzu: "Im Prinzip kann das, was auf der Erde passierte, auch anderswo in unserem riesigen Universum geschehen."

Das aktuelle Budget des Weißen Hauses für die NASA beträgt laut der Nachrichtenagentur UPI 17,7 Mrd. Dollar, etwas weniger als 2012. Die Wissenschaftler setzen sich bei den Politikern für eine gesicherte Finanzierung der Forschung ein, insbesondere für die zur Entdeckung von Leben nötigen Teleskope. Die Botschaft scheint anzukommen. Das Fazit des Abgeordneten Bill Posey: "Sie haben praktisch gezeigt, dass die Entdeckung von Leben unvermeidbar ist. Es ist nur eine Frage von Zeit und Geld."

Quelle: www.pressetext.com/Hubertus Müller

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