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Prüfungsjahr 2019: 45% der Bachelorabsolventinnen und -absolventen begannen ein Masterstudium

Archivmeldung vom 12.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

45 % der insgesamt 267 800 Bachelorabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen, die im Prüfungsjahr 2019 (Wintersemester 2018/2019 und Sommersemester 2019) ihren Abschluss erworben haben, begannen bis zum Wintersemester 2020/2021 in Deutschland ein Masterstudium.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war die Übergangsquote vom Bachelor- ins Masterstudium in Deutschland damit gegenüber dem Prüfungsjahr 2018 unverändert.

Übergangsquote an Universitäten bei 66 %, an Fachhochschulen bei 29 %

Die Übergangsquoten ins Masterstudium waren an den Universitäten deutlich höher als an den Fachhochschulen mit ihrer stärker praxisbezogenen Ausbildung. So begannen 66 % der 121 200 Personen, die im Prüfungsjahr 2019 einen Bachelorabschluss an einer Universität erworben hatten, bis zum Wintersemester 2020/2021 ein Masterstudium an einer deutschen Hochschule. Von den 132 800 Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Fachhochschulen nahmen im selben Zeitraum nur 29 % ein Masterstudium auf. Die unter allen Hochschularten niedrigste Übergangsquote wiesen mit 1 % die 8 300 Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Verwaltungsfachhochschulen auf.

Teils deutliche Unterschiede bei den Übergängen ins Masterstudium nach fachlicher Ausrichtung des Studiums und Trägerschaft der Hochschulen

Große Unterschiede zeigten sich auch nach Fächergruppen, wobei diese mit den jeweiligen fachlichen Profilen in den einzelnen Hochschularten zusammenhängen. Die Fächergruppe "Mathematik, Naturwissenschaften", die an Universitäten deutlich stärker vertreten ist als an Fachhochschulen, weist für Bachelorabschlüsse des Prüfungsjahrs 2019 von allen Fächergruppen mit knapp 80 % die höchste Übergangsquote ins Masterstudium aus. Gleichzeitig ergab sich für die Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften", die stärker an Fachhochschulen angeboten wird, eine Übergangsquote von 33 %.

Auch bei den Übergangsquoten nach Trägerschaft der Hochschulen ergaben sich deutliche Unterschiede. So begannen 49 % der Personen, die ihren Bachelorabschluss 2019 an einer Hochschule in Trägerschaft der Länder erwarben, bis zum Wintersemester 2020/2021 ein Masterstudium. Gleichzeitig ergab sich für die Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Hochschulen in privater Trägerschaft eine Übergangsquote ins Masterstudium von nur 19 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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