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Facebook motiviert Studenten zum Sport

Archivmeldung vom 19.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hantel: Studierende motivieren sich.
Hantel: Studierende motivieren sich.

Bild: pixelio.de, Stefanie Hofschlaeger

Social-Media-Gigant Facebook spornt Studenten zum Workout an. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung von Forschern der University of Western Ontario . "Wir haben ein Basisbedürfnis nach Verbindung mit anderen, das unser Wohlbefinden und unsere Motivation beeinflusst", erklärt Wissenschaftler Alison Divine. Die Kehrseite ist jedoch, dass soziale Medien zu sozialen Vergleichen und Mobbing führen können.

Ausdauer wächst allmählich

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass Facebook zu Sport motiviert, wenn innerhalb der Plattform ein Umfeld geschaffen wird, das körperliche Betätigung unterstützt. Befragt wurden 24 Studierende zu ihrer Facebook-Nutzung, ihrer Trainingsmotivation sowie ihrer Verbindung mit anderen. Des Weiteren haben 19 Studenten an Fokusgruppen teilgenommen, welche die Erfahrungen mit einer Workout-bezogenen Facebook-Anwendung untersuchen sollten.

"Die Motivation steigt besonders, wenn die Interaktionen zu einem Gefühl der Verbundenheit führen. Dieses entsteht durch ein unterstützendes und positives Umfeld auf Facebook", erklärt Divine. "Wenn die Verbundenheit mit anderen präsent ist, führt die Nutzung von Facebook zu einer gesteigerten Motivation, die mit einem längeren Training sowie einem größeren Bewegungs-Engagement einhergeht", fügt sie hinzu.

Intrinsische Motive wichtig

Dennoch handelt es sich bei den Forschungsergebnissen um ein zweischneidiges Schwert: Nach wie vor können negative Kommentare und soziale Vergleiche in Bezug auf die körperliche Betätigung anderer dazu führen, dass die Motivation in Mitleidenschaft gezogen wird. Vor allem Individuen, die aus extrinsischen Motiven, wie einem schlechten Körperbild, Mobbing oder dem Wunsch dünn zu sein, handeln, neigen eher zu negativen Erfahrungen.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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