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Tarnmantel macht Gegenstände unsichtbar

Archivmeldung vom 13.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mantel: ultimativer Tarnmantel bleibt noch Illusion. Bild: flickr.com/Nivrae
Mantel: ultimativer Tarnmantel bleibt noch Illusion. Bild: flickr.com/Nivrae

Forscher der University of Texas haben erstmals einen Tarnmantel entwickelt, der seine bisherigen Vorgänger in den Schatten stellen könnte. Bei dem Konzept kommt ein ultradünnes elektronisches System zum Einsatz, das Objekte in allen Winkelstellungen und in hohen Bandbreiten unsichtbar machen kann. Während ältere Technologien auf Gegenstände im Bereich spezieller Lichtwellenlängen sowie Mikrowellen beschränkt waren, soll dieser Mantel in der Lage sein, diese Limits zu überschreiten.

"Unser aktiver Tarnmantel kombiniert ein völlig neues Konzept mit einem innovativen Design. Wie sich gezeigt hat, ist diese neuartige Technik dazu fähig, die Grenzen bestehender Systeme zu durchbrechen", erläutert Andrea Alu, Professor an der University of Texas. Der Vorteil dieser Technologie bestehe in erster Linie darin, dass diese erheblich dünner und daher auch weniger auffällig sei.

Das Besondere an dem Design ist, dass es sich perfekt an die Lichtbedingungen der Umgebung anpasst. Mithilfe von elektrischen Verstärkern wird die Oberfläche des Gegenstandes von Strom umhüllt und verschwindet somit gänzlich vor dem menschlichen Auge. Alu zufolge kommen bei dieser Technologie im Gegensatz zu den sonst üblichen Metamaterialien aktive dynamische Komponenten zur Anwendung.

Auch ältere Systeme nutzbringend

Doch selbst dieser Tarnmantel macht nicht jeden beliebigen Gegenstand unsichtbar. "Hierbei handelt es sich um einen sehr interessanten Ansatz. Dennoch kann auch dieses Verfahren nur eingesetzt werden, um bestimmte Gegenstände unsichtbar zu machen", lässt sich David Smith, Professor an der Duke University, in einem BBC-Bericht zitieren.

Zusätzlich zu dieser aktuell vorgestellten Technologie können auch ältere Konzepte wie zum Beispiel eine Tarnkappe, die ausschließlich im Bereich der Radiofrequenzen funktioniert, dazu genutzt werden, um die drahtlose Kommunikation zu verbessern.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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