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DIW will bessere Forschung für Verbraucher

Archivmeldung vom 15.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Portal des DIW Berlin in der Mohrenstraße. Bild: Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Portal des DIW Berlin in der Mohrenstraße. Bild: Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Rund um das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) entsteht eine neue, fächerübergreifende Forschungsplattform. Am Berlin Centre for Consumer Policies (BCCP) sollen nach Informationen des "Tagesspiegels" (Dienstagausgabe) sieben Forschungsinstitutionen aus der Hauptstadt ihre Erkenntnisse über Verbraucherschutz-, Wettbewerbs- und Steuerpolitik austauschen.

Das DIW hoffe, diesen Themen mithilfe des BCCP "zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen", sagte Institutspräsident Marcel Fratzscher dem Blatt. Die Themen Verbraucher, Wettbewerb und Steuern würden bislang zu sehr aus der Einzelperspektive betrachtet, sagte der künftige BCCP-Sprecher und DIW-Forscher Tomaso Duso. Doch schon beim scheinbar einfachen Thema Kennzeichnung von Lebensmitteln mithilfe einer Ampel müssten viele Disziplinen Beiträge leisten - Verhaltensökonomen wüssten etwas darüber, wie Kennzeichnungen auf Kunden wirken, Nahrungsmittelforscher und Agrarökonomen könnten zwischen guten und schädlichen Stoffen unterscheiden. Die verschiedenen Disziplinen sollten am BCCP regelmäßig zusammenkommen und Parlamentariern und Ministern Ratschläge anbieten.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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