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Neuer Aqua-Roboter schwimmt wie eine Ente

Archivmeldung vom 27.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
So sieht der Simpel-Roboter fürs Wasser aus.
So sieht der Simpel-Roboter fürs Wasser aus.

Bild: Knizhnik & Yim, upenn.edu

Wie eine Ente, wenn auch nicht so elegant, schaufelt sich ein Roboter durchs Wasser, den Forscher am GRASP Laboratory der University of Pennsylvania entwickelt haben. Auf Eleganz kam es Entwickler Gedaliah Knizhnik nicht an. Ziel war es, einen billigen Roboter zu bauen, der im Zusammenspiel mit anderen nützliche Aufgaben im Meer übernimmt, etwa in Sachen Umweltschutz.

Steuerung über Paddel

Der neue Roboter hat nur einen Motor, der die unter seinem Bauch befindlichen Paddel antreibt. Die Idee stammt laut Knizhnik aus dem Technion, einem israelischen Forschungszentrum. "Wir haben die Idee aufgegriffen, weil wir bereits Erfahrungen mit der Entwicklung aquatischer Roboter haben", so der US-Forscher. Der zylinderförmige Roboter lässt sich mithilfe der Paddel steuern, deren Schlagkraft sich regulieren lässt. Im Gegensatz zum Vorbild aus Israel kann der US-Roboter im Team arbeiten.

"Unser Modboat ist zwar kein so guter Schwimmer wie andere Geräte, die im Meer operieren", gibt Knizhnik zu. "Doch er verfügt über ein einzigartiges Design, weil er mit einem einzigen Motor auskommt. Üblich sind zwei." Das bedeute, dass er kostengünstig herzustellen ist. "Aus diesem Grund können wir zahlreiche Exemplare bauen. Das kompensiert die schwächere Schwimmleistung."

Aufgaben im Team lösen

"Preiswerte Roboter haben oft geringere Fähigkeiten als teurere. Wenn sie jedoch im Team arbeiten, können sie sich gegenseitig ergänzen", weiß Knizhnik. Sie lassen sich beispielweise mit unterschiedlichen optischen, chemischen und physikalischen Sensoren ausstatten, um etwa Umweltdaten zu sammeln. "Hierfür treffen wir gerade die Vorbereitungen", so der Forscher. Er erwartet, dass sie im Schwarm vorgegebene Aufgaben schneller und besser erledigen als automatisierte Einzelgänger.

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Kempkens

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