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Intelligenter Mundschutz bewertet Aufprälle

Archivmeldung vom 23.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"FITGuard": Hightech-Mundschutz gegen Gehirnerschütterungen. Bild: fitguard.me
"FITGuard": Hightech-Mundschutz gegen Gehirnerschütterungen. Bild: fitguard.me

Das Unternehmen Force Impact Technologies hat einen intelligenten Mundschutz für Sportler entwickelt, der mittels LED-Anzeige bewertet, wie schwer Aufprälle oder Zusammenstöße waren. So soll der "FITGuard" dabei helfen, etwaige Gehirnerschütterungen zu bemerken und dadurch gröbere Schäden zu verhindern. Um den Mundschutz zu realisieren, setzt das Unternehmen auf eine Crowdfunding-Kampagne/ForceImpact .

"Gehirnerschütterungen sind eine der gängigsten Verletzungen unter Teilnehmern an Mannschaftssportarten", betont Anthony Gonzales, Geschäftsführer bei Force Impact Technologies. Allein in den USA gibt es jährlich rund 3,8 Mio. sportbedingte Gehirnerschütterungen, American Football gilt als eine echte Risikosportart.

Egal, welche Sportart: Wer trotz Gehirnerschütterung weitermacht, riskiert Spätfolgen. FITGuard soll helfen, diese Gefahr zu mindern, indem es praktisch ein Frühwarnsystem bildet. Nach schweren Stößen oder Zusammenstößen zeigt der Mundschutz rot - der Sportler sollte dann näher auf Symptome einer Gehirnerschütterung untersucht werden.

Genaues Warnsystem

Es gibt zwar bereits Ansätze, die Wucht von Aufprällen im Sport mit Helmsystemen zu messen. Doch laut Force Impact Technologies können die nötigen Sensoren, direkt in einen Mundschutz verbaut, genauere Ergebnisse liefern. Der FITGuard nutzt unter anderem verschiedene Beschleunigungssensoren und gleicht deren Messungen mit einprogrammierten Daten zu Alter, Gewicht und Geschlecht des Trägers ab.

Mittels LED zeigt der Mundschutz an, ob er einen Stoß als leicht (grün) mittel (blau) oder schwer (rot) bewertet. Gerade nach schweren Stößen sollten Sportler eine Auszeit nehmen, um abzuklären, ob sie Symptome einer Gehirnerschütterung zeigen. Ein rotes Licht bedeutet somit zwar keineswegs, dass eine Gehirnerschütterung vorliegt. Doch kann der FITGuard so helfen zu entscheiden, ob beispielsweise Teambetreuer einen Spieler näher untersuchen sollten.

Der innovative Mundschutz kann aber auch Daten via Bluetooth an ein Smartphone übertragen, damit die zugehörige App diese analysiert und archiviert. Zudem werden die anonymisierten Daten auf einem zentralen Server hochgeladen. Das soll dem Unternehmen nach die zukünftige Erforschung der Risiken, denen Sportler ausgesetzt sind, erleichtern. Ziel ist es, die ersten Geräte im September 2015 auszuliefern.

Quelle: www.pressetext.com/Thomas Pichler

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