Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wissenschaft Forscher erklärt: Tscheljabinsk-Meteor noch immer gefährlich

Forscher erklärt: Tscheljabinsk-Meteor noch immer gefährlich

Archivmeldung vom 13.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rauchspur des Meteors von Jekaterinburg aus,[1] etwa 200 km von Tscheljabinsk entfernt
Rauchspur des Meteors von Jekaterinburg aus,[1] etwa 200 km von Tscheljabinsk entfernt

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Auch fünf Jahre nach seinem Niedergang stellt der Tscheljabinsk-Meteorit nach Angaben der Forscher noch immer eine Gefahr für die Menschen dar. Geologe Sergej Kolisnitschenko erläutert, warum Besucher des Staatlichen historischen Museums in Tscheljabinsk das ausgestellte Bruchstück des Meteors lieber nicht anfassen sollten. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter berichtet die deutsche Ausgabe von Sputnik: "Laut dem Forscher kann das Berühren des Meteors die Gesundheit auf unerwartete Weise wegen der Mikroorganismen schädigen, die auf seiner Oberfläche leben. Deshalb sollte man das Bruchstück „auf keinen Fall“ berühren.

„Viele Menschen haben den Meteor bereits berührt, auf seiner Oberfläche lebt eine enorme Menge von Bakterien irdischer Abstammung. Der Meteor ist noch nicht erforscht, es ist unklar, wie diese Bakterien sich verhalten können. Um die eigene Gesundheit und das Leben nicht zu riskieren, berühren Sie den Meteor besser nicht“, sagte Kolisnitschenko bei einer Pressekonferenz in Tscheljabinsk.

Der Tscheljabinsk-Meteorit war am 15. Februar 2013 über der Ural-Stadt Tscheljabinsk in die Erdatmosphäre eingetreten und in 30 bis 50 Kilometer Höhe explodiert. Die Druckwelle jener Explosion verursachte massiven Sachschaden in der Stadt und führte zu Hunderten Verletzten – vor allem durch die zerbrechenden Glasscheiben und die umherfliegenden Glassplitter. Das größte Fragment des Himmelkörpers stürzte in den Binnensee Tschebarkul, viele Bewohner des Ural-Gebietes Tscheljabinsk und der Nachbarregionen Russlands hatten zuvor eine starke Explosion am Himmel beobachtet. Vor dem Eindringen in die Erdatmosphäre war der Meteor 13.000 Tonnen schwer und ungefähr 4,45 Milliarden Jahre alt gewesen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

Anzeige:
Videos
Das Uratom Anu
Das Uratom Anu oder Gott würfelt nicht
Bild: Königreich Deutschland
Es tut sich was im "Königreich Deutschland"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige