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"Textile Wall": Stellwand 2.0 bietet Schutz bei Krisen

Archivmeldung vom 12.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"Textile Wall": Das einfache System ist äußerst flexibel. Bild: polimi.it
"Textile Wall": Das einfache System ist äußerst flexibel. Bild: polimi.it

Mitarbeiter des Politecnico di Milano haben eine ultraleichte und bequem transportierbare Stellwand entwickelt. Mit der "Textile Wall" kann bei Notstandssituationen in Krisengebieten in kürzester Zeit eine Sichtbarriere oder ein Schutzraum aufgebaut werden. "Unsere mobile Mehrzweckwand hält bis zu zehn Jahren, während die von NGOs benutzten Stellwände es gerade einmal auf neun Monate bringen", erklärt Projektleiterin Alessandra Zanelli.

Das Produkt lässt sich problemlos auch von Frauen oder Kindern tragen und ohne Vorkenntnisse installieren. Außerdem passt sich die Wand an die Besonderheiten der örtlichen Architektur an. Dazu stehen runde, geradlinige und eckige Formen zur Verfügung. Bei Bedarf kann die mobile Schutzwand zum Bauelement ganzer Räume oder sogar Häuser werden.

"30 Kilogramm Material sind ausreichend, um fünf Personen eine vorübergehende Unterkunft zu geben", meint die italienische Wissenschaftlerin. Die aus Kunststoff gefertigte Wand besteht aus einer faltbaren Doppelhaut und wird vor Ort mit lokalen Füllstoffen ausgekleidet. Sie ist sowohl für das Innere von Räumlichkeiten als auch für den Einsatz im Freien geeignet.

Bei Erdbeben und Hochwasser

Der Sichtschutz kann unter anderem für die ärztliche Behandlung von Erdbeben- oder Überschwemmungsopfern eingesetzt werden. Prototypen der Textile Wall sind bereits vom Roten Kreuz in den afrikanischen Staaten Senegal und Burkina Faso erfolgreich getestet worden. "Vorstellbar ist auch eine Fabrikation aus Carbonfaser, die Schutz vor Gewehrkugeln bietet", so Zanelli. Aber auch als Trennwand in Museen oder auf Ausstellungen wäre das Produkt denkbar. Die Idee entstand im Rahmen des Forschungsprogramms "Speedkits".

Quelle: www.pressetext.com/Harald Jung

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