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Kritik an PSD2: Bankkunden reagieren verärgert auf EU-Richtlinie

Archivmeldung vom 12.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wut, Ärger, Zorn, Hass, Mittelfinger (Symbolbild)
Wut, Ärger, Zorn, Hass, Mittelfinger (Symbolbild)

Bild: www.BlickReflex.de / pixelio.de

Eigentlich ist die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der Europäischen Kommission bereits seit Anfang 2018 in Kraft, doch viele Internetnutzer bekommen sie erst in diesen Tagen richtig zu spüren und reagieren verärgert.

Ab spätestens 14. September müssen unter anderem Banken die neuen Regeln umgesetzt haben, die Geldgeschäfte im Internet eigentlich sicherer machen sollen. Viele Geldhäuser haben bis zum letzten Moment mit der Umsetzung gewartet und ihre Kunden nun kalt erwischt, beispielsweise mit der Regelung, dass für den Log-In ins Online-Banking ab spätestens Samstag Kundennummer und Passwort nicht mehr ausreichen.

Das sorgt für Kritik: "Das Login mit Pin und Tan auf dem Handy, zum Prüfen des Kontostandes, ist eine absolute Katastrophe", schrieb am Mittwochabend ein Nutzer auf Twitter. Ein anderer kommentierte denselben Umstand: "Fühlt sich so an als sei man mal wieder 10 Jahre in der Zeit zurückgereist." Die Sparkasse Köln/Bonn klagte in einer Mitteilung am späten Mittwochabend, durch die aktuelle PSD2-Einführung sei das Telefonaufkommen "bei nahezu allen Banken leider momentan erhöht". Ein Großteil der Händler sei noch nicht ausreichend vorbereitet, warnte ebenfalls am Mittwoch der Kreditkartenanbieter Mastercard.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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