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Einzelhandelsumsatz im Januar 2024 um 0,4 % niedriger als im Vormonat

Archivmeldung vom 29.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Januar 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt sowohl real (preisbereinigt) als auch nominal (nicht preisbereinigt) 0,4 % weniger umgesetzt als im Dezember 2023. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2023 verzeichnete der Einzelhandel reales Umsatzminus von 1,4 % und ein nominales Umsatzplus von 1,6 %. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt das gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider.

Umsätze im Einzelhandel mit Lebensmitteln mit Anstieg zum Vormonat

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg im Januar 2024 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 1,1 % und nominal um 1,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2023 ging der reale Umsatz um 0,5 % zurück, während der nominale Umsatz um 3,9 % stieg.

Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sowie im Internet- und Versandhandel sinkt gegenüber Vorjahresmonat

Der reale kalender- und saisonbereinigte Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stagnierte im Januar 2024 auf dem Niveau des Vormonats und sank um 2,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2023. Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der reale Umsatz im Januar 2024 einen Anstieg von 2,0 % zum Vormonat, er lag jedoch 2,8 % unter dem des Vorjahresmonats Januar 2023.

Methodische Hinweise:

Im Versand- und Internethandel (WZ08-4791) wurden von einem großen Melder rückwirkend Korrekturen vorgenommen, was zu höheren Revisionen ab dem Berichtsmonat Januar 2023 führt. Das Statistische Bundesamt berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Erhebungseinheiten und aktualisiert deshalb monatlich die ersten nachgewiesenen Ergebnisse. Die Revisionstabellen geben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig. Im Zuge der Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine kann es aktuell zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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