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Vodafone sagt Ausgründung des Servicebereiches ab

Archivmeldung vom 05.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Vodafone D2 GmbH
Bild: Vodafone D2 GmbH

Nach monatelangem Streit verzichtet Vodafone Deutschland auf die Gründung einer eigenen Servicefirma. Dies kündigt Jens Schulte-Bockum, der Vorsitzende der Geschäftsführung, in einer internen Mail an, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Danach hat das Düsseldorfer Unternehmen den rund 2500 Beschäftigten im Servicebereich auch einen vierjährigen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen zugesichert. Zudem erhalten die Standorte Ratingen, Bautzen, Hannover-Langenhagen, Stahnsdorf und Eschborn Bestandsschutz.

Im Gegenzug haben Betriebsräte und IG Metall neuen Tarifregeln im Servicebereich zugestimmt. Neue Mitarbeiter erhalten nach Informationen der "Rheinischen Post" statt der bisher üblichen rund 30.000 Euro Jahresgehalt künftig nur noch rund 22.000 Euro - das Management hatte im Frühling noch eine Senkung auf rund 18.000 Euro avisiert. Die Gehälter der bisherigen Mitarbeiter sollen sich dem Bericht zufolge etwas stärker an der Leistung orientieren. Einige Details müssten allerdings noch ausgehandelt werden, zudem müsse die Tarifkommission der IG Metall noch zustimmen.

Ein drohender Streik bei Vodafone ist mit der Einigung vom Tisch. Bei der Deutschen Telekom hatte der Vorstand noch im Jahr 2007 die Ausgründung einer Servicefirma durchgesetzt und dabei einen wochenlangen Streik hingenommen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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