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Corona-Krise verhagelt Taxiunternehmen das Geschäft

Archivmeldung vom 09.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Monika Oumard / pixelio.de
Bild: Monika Oumard / pixelio.de

Die Corona-Krise macht den knapp 21.000 Taxiunternehmern in Deutschland mehr und mehr zu schaffen. "Infolge der steigenden Zahl abgesagter Veranstaltungen verzeichnen viele Taxiunternehmer einen Nachfragerückgang und Umsatzeinbußen", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen, Michael Oppermann, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Lage drohe immer kritischer zu werden: "Je mehr Messen, Konzerte und andere Großveranstaltungen abgesagt werden, umso stärker bekommen die Taxiunternehmen die wirtschaftlichen Konsequenzen zu spüren." Je nach Entwicklung der Corona-Epidemie könne die Lage "unter Umständen für manches kleinere Unternehmen existenzbedrohend werden".

Verbandschef Oppermann betonte: "Viel wird nun davon abhängen, ob Veranstaltungen komplett abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dann lassen sich gegebenenfalls heutige Umsatzausfälle in der zweiten Jahreshälfte wieder ausgleichen." Ob und wie die Politik der Branche unter Umständen unter die Arme greifen könne, darüber mache man sich derzeit Gedanken.

Bei nachlassender Nachfrage können Taxiunternehmen Fahrzeuge ihrer Flotte nicht einfach stehen lassen. "Das ist nicht so einfach, schließlich haben wir eine Bereitschaftspflicht", sagte Oppermann.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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