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Fusion von Deutscher Bank und Postbank kostet viele Stellen

Archivmeldung vom 10.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Fusion der Deutschen Bank mit der Postbank spart beiden Geldhäusern mehrere Tausend Stellen. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Umfeld der Banken. Demnach sollen in den kommenden vier Jahren jeweils 1.500 Mitarbeiter über freiwillige Abfindungsprogramme und natürliche Fluktuation das Unternehmen verlassen. Damit würde sich die Zahl der Beschäftigten im Privat- und Firmenkundengeschäft der beiden Häuser von derzeit 30.000 um ein Fünftel verringern. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Mitte 2021 ausgeschlossen.

Das Institut wollte dies nicht bestätigen, dementierte aber auch nicht. Vize-Vorstandschef Christian Sewing sagte der Zeitung: "Konkrete Maßnahmen zum Mitarbeiterabbau kommunizieren wir immer dann, wenn wir ein Etappenziel erreicht und es mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt haben." Es sei allerdings völlig klar, dass die Banken Doppelfunktionen abbauen werden, genaueres werde nach der juristischen Verschmelzung beider Banken im zweiten Quartal entschieden. Zweifel, dass die Integration der Postbank scheitern könnte, wehrte Sewing ab: Die Integration werde gelingen, "weil der gemeinsame Wille dafür da ist und weil wir mit der Verschmelzung der Banken einen neuen Ansatz haben, der die Strukturen und Unternehmensführung deutlich vereinfachen wird, wenn wir aus den beiden Banken eine machen", sagte er. Den oft thematisierten Kulturunterschied zwischen den beiden Geldhäusern gebe es nicht. So sagte Postbank-Chef Frank Strauß: "Ich kenne beide Institute sehr gut. Die Kulturen sind ähnlicher als man denkt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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