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Jeder 5. Auszubildende nach der Lehre arbeitslos

Archivmeldung vom 10.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Grafik: obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Die aktuell veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen bundesweit einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit - waren im Dezember 2009 noch knapp 322.000 (6,7 Prozent) junge Männer und Frauen arbeitslos, sind es im Februar 2010 schon 383.000 (7,9 Prozent).

Laut des Deutschen Gewerkschaftsbundes handelt es sich dabei vor allem um Auszubildende, die in ihrem Lehrbetrieb keine Festanstellung bekommen haben. Generell werden nur knapp zwei Drittel der Auszubildenden von ihren Betrieben übernommen, im Schnitt ist sogar jeder fünfte Auszubildende nach der Lehre erst einmal arbeitslos. In Krisenzeiten sind es noch mehr - so die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur dualen Berufsausbildung aus 2009. "Auszubildende, die nicht übernommen werden, blicken nach der Lehre oftmals ratlos in die Zukunft", weiß Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. "Nach unzähligen erfolglosen Bewerbungen mangelt es an Motivation und Selbstvertrauen der Jugendlichen." Um diese jungen Menschen bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen, hat Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad die Aktion 'Jobcoach' ins Leben gerufen. In 90-minütigen Unterrichtseinheiten coachen praxiserfahrene Randstad Mitarbeiter bundesweit Berufsschulklassen, um sie fit fürs Bewerben und den Arbeitsmarkt zu machen.

"Unsere Projectmanager sind die Schnittstelle zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern und daher echte Experten was das Thema Rekrutierungs- und Bewerbungsprozesse betrifft. Zudem verfügen sie über detaillierte Kenntnisse des lokalen Arbeitsmarktes und kennen die Anforderungen der jeweiligen Unternehmen vor Ort. Mit ihrem Know-how können sie Berufsschülerinnen und -schüler optimal unterstützen", erläutert die Sprecherin. Seit Beginn der Aktion Ende 2008 haben rund 160 Klassen mit mehr als 3.300 Schülerinnen und Schülern an dem Coaching teilgenommen. Mit Erfolg - eine Lehrerbefragung im Herbst 2009 ergab, dass 92 Prozent der Lehrer und Lehrerinnen die Aktion 'Jobcoach' als gut bis sehr gut bewerten. Für knapp 90 Prozent sind die Jobcoachings eine hilfreiche Ergänzung zum Lehrplan. "Jedes einzelne Coaching wird passgenau auf die Vorkenntnisse und Bedürfnisse der Klasse zugeschnitten, so stehen einmal Rollenspiele von Vorstellungsgesprächen im Vordergrund, ein anderes Mal werden Ausbildungsverträge und die Aufgaben der Industrie-, Handels- und Handwerkskammern diskutiert", so Petra Timm.

Quelle: Randstad Deutschland

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