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Visa-Chef fordert höhere Sicherheitsstandards

Archivmeldung vom 23.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Digitalisierung der Menschheit: Zwar ist so ein Mikrochip für jeden sehr praktisch - nur kann dieser zu politischem Machtmissbrauch genutzt werden (Symbolbild)
Digitalisierung der Menschheit: Zwar ist so ein Mikrochip für jeden sehr praktisch - nur kann dieser zu politischem Machtmissbrauch genutzt werden (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Kreditkartenanbieter müssen mehr tun, um Betrugsfälle beim Online-Shopping zu verhindern, fordert Visa-Chef Alfred Kelly. Der "Chip hat Betrugsfälle um 75 Prozent reduziert, wenn der Kunde persönlich im Laden kauft", sagte er dem "Handelsblatt". Allerdings hätten die Betrüger nun in die Online-Welt für sich entdeckt und die Branche habe noch viel Arbeit vor sich, um Betrugsfälle in der E-Commerce-Welt zu stoppen.

Gerade werde der neue, branchenweite Standard 3-D-Secure eingeführt, der Kreditkartenanbietern mehr Informationen über die Nutzer zukommen lässt. So sollen unrechtmäßige Transaktionen schneller erkannt und gesperrt werden. Im kommenden Jahr soll der Standard auch nach Europa kommen, so Kelly. Der immer größere Anteil des Online-Handels ist wichtig für Visas Geschäft und mit einer der Gründe, warum Kelly zufolge "Bargeld immer weniger attraktiv wird".

Der Visa-Chef bereitet das größte Zahlungsnetzwerk der Welt auch auf eine Zeit vor, in der es keine Kreditkarten mehr gibt. Deshalb hat er einen eigenen Sound, ein animiertes Logo und eine Vibration für das Smartphone entwickeln lassen. In Zeiten, in denen zum Beispiel Kühlschränke selbständig Käufe tätigen können, soll so den Kunden signalisiert werden, "dass die Transaktion erfolgreich war und zwar mit dem Gütesiegel von Visa", sagt Kelly. Die Marke des Kreditkartenkonzerns gehört zu den fünf stärksten der Welt. "Es ist extrem wichtig für uns, dass unsere Marke relevant bleibt, auch dann, wenn man nicht mehr mit einer Plastikkarte bezahlt, sondern das Zahlungsmittel im Smartphone oder im Kühlschrank eingebaut ist."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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