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Deutschland vernichtet Strom für eine Milliarde Euro

Archivmeldung vom 07.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bild: Uwe Schlick / pixelio.de
Bild: Uwe Schlick / pixelio.de

Wegen fehlender Leitungen kann ein Teil des 2015 in Deutschland hergestellten Stroms nicht genutzt werden. Gegenüber "Bild" erklärte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: "In diesem Jahr wird Strom für eine Milliarde Euro vernichtet."

Entsprechende Aussagen gebe es aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erklärte Fuchs. Grund sei der weiter fortschreitende Zubau von Windkraft- und Solaranlagen. Allerdings gebe es zu wenig Leitungen, um den Strom zu transportieren. "Die Zeche zahlen die Verbraucher und Firmen", kritisierte Fuchs gegenüber "Bild": Zum 1. Januar erwarte er einen Anstieg des Strompreises um bis zu einen Cent pro Kilowattstunde.

Der Anstieg setze sich aus einem Plus von bis zu 0,5 Cent bei der EEG-Umlage und bis zu 0,5 Cent bei den Netzgebühren zusammen. "Die erneute Erhöhung gefährdet weitere Arbeitsplätze in Deutschland", sagte Fuchs gegenüber "Bild".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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