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Kohlekonzern RAG will Flüchtlinge unterbringen

Archivmeldung vom 07.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo  / Die RAG-Stiftung wurde am 26. Juni 2007 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit einem Stiftungskapital von 2,0 Millionen Euro gegründet
Logo / Die RAG-Stiftung wurde am 26. Juni 2007 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit einem Stiftungskapital von 2,0 Millionen Euro gegründet

Hunderte Flüchtlinge sollen auf Flächen des Bergbaukonzerns RAG untergebracht werden. "Wir sind den Wünschen der Landesregierung und der Kommunen sofort nachgekommen und haben in dieser außergewöhnlichen Situation in NRW bisher 17 potenziell geeignete Standorte aus unserem Grundbesitz anbieten können", sagte RAG-Vorstandschef Bernd Tönjes der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

"Bislang ist die Wahl auf zwei Standorte gefallen", berichtete Tönjes. "In der Karlstraße in Recklinghausen sind in einem ehemaligen Schulungsgebäude zurzeit 150 Flüchtlinge untergebracht, Platz ist für weitere 150 vorhanden. Auf einem Parkplatz an der Gabelstraße in Oberhausen sind Container aufgestellt, in denen 180 Menschen untergekommen sind." Planungen gebe es auch in Gladbeck an der Talstraße und in Bergkamen auf dem ehemaligen Zechengelände Grimberg 3/4, sagte RAG-Chef Tönjes der WAZ. "Wir prüfen außerdem Standorte in Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Lünen, Issum und Recklinghausen", fügte er hinzu. In einigen dieser Kommunen sind mehrere RAG-Flächen als potenzielle Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen im Gespräch. Angesichts des anhaltenden Zustroms an Flüchtlingen nach Deutschland und der daraus erwachsenen Herausforderungen stellt der Essener Chemiekonzern Evonik eine Soforthilfe in Höhe von einer Million Euro bereit. Das Geld soll vorrangig in Hilfsprojekte für Flüchtlinge an den deutschen Standorten des Unternehmens fließen, sagte Evonik-Vorstandschef Klaus Engel. "Viele der Menschen, die jetzt zu uns kommen, werden bleiben", betonte Engel. Deshalb müssten jetzt solche Initiativen auf den Weg gebracht werden, die auch im Sinne von Integration nachhaltig wirkten. Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Sprachangebote sollten vorrangig gefördert werden. Hierzu habe Evonik eigens eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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