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Schleswig-Holstein: Löhne in der Altenpflege steigen deutlich

Archivmeldung vom 30.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

Die Löhne in der Altenpflege sind in Schleswig-Holstein innerhalb eines Jahres um 5,92 Prozent gestiegen. Das zeigt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich der Jahre 2017 und 2018.

"Dieses Lohnplus von fast 6 Prozent ist ein Trend, der die deutliche Gehaltsentwicklung in der Altenpflege anschaulich belegt. Die Beschäftigung in der Altenpflege in Schleswig-Holstein wird für Pflegende immer attraktiver", kommentiert der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Mathias Steinbuck. Die langfristige Tendenz ist dabei noch positiver: Verglichen mit dem Jahr 2015 stiegen die Löhne in der schleswig-holsteinischen Altenpflege sogar um 13,78 Prozent. Inzwischen liegt der Median der Entgelte im Land bei 2.807 Euro und damit nahezu exakt im Bundesdurchschnitt.

"Pflegende leisten eine enorm wichtige und kompetente Arbeit und müssen dafür auch angemessen bezahlt werden", unterstreicht Steinbuck. "So stark anwachsende Löhne zeigen aber auch, dass zusätzliche politische Regulierung durch starre Tarifverträge überflüssig ist."

Vielmehr komme es darauf an, in den Verhandlungen mit den Kostenträgern höhere Vergütungen für die Pflege zu vereinbaren. "Wenn Dienste und Einrichtungen mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei den Löhnen bekommen, werden sie ihre Teams schon aus eigenem Interesse so gut wie möglich bezahlen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein. In den entsprechenden Verhandlungen stehen Pflegekassen und Kommunen aber nach wie vor auf der Bremse."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 500 in Schleswig-Holstein) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

Quelle: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (ots)

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