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Linde erwägt Auflösung der Zentrale

Archivmeldung vom 24.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Linde Zentrale in München Bild: Marcus Vetter / www.marcusvetter.de / de.wikipedia.org
Linde Zentrale in München Bild: Marcus Vetter / www.marcusvetter.de / de.wikipedia.org

Nach der Fusion mit Praxair erwägt Linde, die geschrumpfte alte Zentrale in der Münchener Innenstadt aufzulösen. Der Gasekonzern analysiert gerade die Lage dort und am Großstandort im Münchener Vorort Pullach, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

"Es gibt eine Machbarkeitsstudie zu dem Thema, wie man die Flächen effizienter nutzt", sagte ein Linde-Sprecher auf Anfrage. "Man untersucht da verschiedene Möglichkeiten." Auch der Umzug nach Pullach gehöre dazu: "Das ist eine der Überlegungen", sagte der Sprecher "Das ist ein Szenario." Kenner halten es für wahrscheinlich, dass es zu eben diesem Umzug kommt. In der alten Konzernzentrale in der Klosterhofstraße arbeiten den Angaben zufolge noch 230 Beschäftigte, 100 weniger als zum Höchststand im Jahr 2016. Viele Abteilungen wandern nach Danbury ab, Richtung alte Praxair-Zentrale, die de facto als die operative Zentrale gilt. In München verbleiben sollen etwa Steuern, Einkauf und Sicherheit, schreibt die Zeitung. Dass das Unternehmen die Klosterhofstraße aufgeben könnte, ist schon länger Gegenstand von Gerüchten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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