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Außenhandelsverband fürchtet Konjunktureinbruch wegen Brexit

Archivmeldung vom 01.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit über Zeitpunkt und Art des Brexits, warnt der Bundesverband Außenhandel, Großhandel, Dienstleistungen (BGA) vor einem weiteren Einbruch der Konjunktur.

Die "lähmende Hängepartie mit offenem Ausgang" könnte das Wachstum in Deutschland weiter bremsen, sagte BGA-Präsident Holger Bingmann dem Nachrichtenmagazin Focus. So könnte das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr "im schlimmsten Fall um gut ein Drittel geringer ausfallen oder sogar noch mehr". Aktuell rechnet der BGA mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,3 Prozent. Laut Bingmann könnte das Plus also auf bis zu 0,8 Prozent schrumpfen.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben warnt, deutsche Firmen müssten im Falle eines ungeregelten Brexits jährlich bis zu zehn Millionen zusätzliche Anmeldungen beim Zoll einreichen. Das bedeute 200 Millionen Euro Mehrkosten für Bürokratie und "mehrere Milliarden Euro" Zollausgaben, so Wansleben weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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