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Immer weniger Arbeitslose qualifiziert für freie Stellen

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jobs
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Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Es gibt 1,2 Millionen offene Stellen, aber immer weniger Arbeitslose, die darauf passen. Die Bundesagentur für Arbeit ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" hinter den Kulissen zunehmend besorgt. Trotz großer Vermittlungsbemühungen finden sich immer weniger Arbeitslose, die für die offenen Jobs qualifiziert genug sind. Jeder vierte Arbeitslosengeld-Empfänger (25,2 Prozent) galt 2017 behördenintern als "marktfern", bei den langzeitarbeitslosen Hartz-IV-Empfängern sogar jeder Zweite (56,1 Prozent).

 "Marktfern" heißt, dass Erwerbslose nach Ansicht von Vermittlern erst nach mehr als sechs Monaten einen Job finden. Einer der Gründe: "Es bestehen immer häufiger Unterschiede zwischen den Fähigkeiten und Kenntnissen der Arbeitslosen sowie den Anforderungen der offenen Stellen", heißt es in einem vertraulichen BA-Papier.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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