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Volkswagen verzichtet auf Staatsgeld für Batteriezellfertigung

Archivmeldung vom 11.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Volkswagenwerk Wolfsburg Bild: Volkswagen AG
Volkswagenwerk Wolfsburg Bild: Volkswagen AG

Der Volkswagen-Konzern will nach eigener Aussage keine staatliche Förderung für die Produktion von Batteriezellen in Deutschland in Anspruch nehmen. Die geplante Fertigung in Salzgitter mit dem schwedischen Partner Northvolt wird damit nicht Teil der von EU und dem Bundeswirtschaftsministerium geförderten Batteriezell-Allianzen.

"Für das Projekt mit Northvolt ist definitiv keine staatliche Förderung angedacht", sagte Stefan Sommer, Vorstand für Komponente und Beschaffung bei Volkswagen, dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 1/2020, EVT 19. Dezember). "Wir haben dafür keinen Antrag gestellt."

Die EU-Kommission hatte Anfang Dezember staatliche Subventionen für den Aufbau einer eigenen Zellfertigung für die Batterien von Elektroautos durch Deutschland und sechs weitere EU-Staaten genehmigt. Insgesamt sind damit Staatsbeihilfen in Höhe von 3,2 Mrd. Euro möglich. Zu einer ersten Allianz, die davon profitiert, gehören unter anderem Opel, BMW und BASF. Ein zweiter Unternehmensverbund wird derzeit von der EU geprüft.

Volkswagen-Vorstand Sommer begründete den Verzicht unter anderem mit dem Verweis auf das Tempo, mit dem die Produktion in Salzgitter starten soll. "Wir wollen sehr schnell in die industrielle Fertigung", sagte er. Der Serienstart ist für spätestens 2024 geplant.

Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien (ots)

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