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Ohoven: Stromsteuer senken - Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands sichern

Archivmeldung vom 15.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mario Ohoven Bild: BVMW
Mario Ohoven Bild: BVMW

Zur Erhöhung der EEG-Umlage in 2016 auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW): "Der wahre Preistreiber beim Strom ist der Staat. Mit der EEG-Umlage steigt der staatlich verursachte Kostenanteil am Strompreis weiter. Bereits heute beträgt er mehr als die Hälfte des Endkundenpreises. Hohe Strompreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die deutschen Industriestrompreise liegen heute schon deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Im Vergleich zu Frankreich zum Beispiel zahlen unsere Betriebe rund 40 Prozent mehr."

Ohoven weiter: "Es ist daher höchste Zeit, den Staatskostenanteil am Strompreis zu reduzieren. Das Ziel muss eine deutliche Senkung der Stromsteuer auf das von der EU vorgegebene Mindestmaß sein. Damit würde die Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Mittelstands und damit zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland leisten."

Quelle: BVMW (ots)

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