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Erzeugerpreise Juli 2012:+ 0,9 % gegenüber Juli 2011

Archivmeldung vom 17.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Juli 2012 um 0,9 % höher als im Juli 2011. So niedrig war die Jahresteuerungsrate zuletzt im Mai 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, blieben die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Juni 2012 unverändert.

Energie war im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 % teurer, wobei sich die Preise der verschiedenen Energieträger uneinheitlich entwickelten (siehe Tabelle). Gegenüber dem Vormonat Juni 2012 stiegen die Energiepreise um 0,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie erhöhten sich die Erzeugerpreise im Juli 2012 um 0,6 % gegenüber Juli 2011. Gegenüber Juni 2012 sank der Erzeugerpreisindex ohne Energie leicht um 0,2 %.

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Juli 2012 um 1,9 % höher als im Juli 2011, gingen aber gegenüber Juni 2012 leicht um 0,1 % zurück. Nahrungsmittel waren 2,1 % teurer als im Juli 2011 (- 0,1 % gegenüber Juni 2012). Die Preise für Zucker lagen um 39,8 % höher als im Juli 2011. Auch Fleisch (ohne Geflügel) war mit + 4,4 % deutlich teurer als im Vorjahr. Backwaren kosteten 2,8 % mehr. Im Gegensatz dazu lagen die Preise für Butter um 33,2 % unter den Preisen vom Juli 2011. Milch war um 10,6 % billiger als im Vorjahr. Geflügelfleisch kostete 1,4 % weniger als im Juli 2011.

Gebrauchsgüter waren im Juli 2012 um 1,7 % teurer als im Juli 2011 (+ 0,1 % gegenüber Juni 2012), Investitionsgüter um 1,1 % (+ 0,1 % gegenüber Juni 2012).

Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im Juli 2012 um 0,3 % billiger als im Juli 2011. Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es hier letztmalig im Februar 2010 gegeben (- 0,8 %). Gegenüber dem Vormonat Juni sanken die Preise ebenfalls um 0,3 %. Metalle kosteten 4,8 % weniger als im Juli 2011, Walzstahl war sogar um 6,7 % billiger. Kräftige Preissteigerungen gab es hingegen bei Futtermitteln für Nutztiere und Düngemitteln mit einem Plus gegenüber Juli 2011 von jeweils 8,0 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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