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Umfrage: Jeder Siebte in Deutschland kauft sich Dinge, für die ihm eigentlich das Geld fehlt

Archivmeldung vom 30.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Sparbuch oder Konto ist leer, und trotzdem geht's mit neuen Schuhen oder Shirts, einer Uhr oder Schmuck, einem neuen Tablet oder Fernseher zur Kasse: Jeder siebte Bundesbürger (13,8 Prozent) gibt an, dass er sich Dinge, die ihm gefallen, auf jeden Fall kauft, auch wenn er es sich eigentlich nicht leisten kann.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins "Baby und Familie" hervor. Rund jeder Fünfte (21,2 Prozent) kauft nach eigenen Angaben häufig etwas ein, obwohl ihm der Verstand sagt, dass das völlig unnötig ist. Drei von zehn Frauen und Männern in Deutschland (29,9 Prozent) bezeichnen sich als "Spontankäufer": Wenn ihnen etwas gefällt, kaufen sie es sofort. Besonders leichtsinnige Konsumenten sind dabei die 14- bis 19-Jährigen: Mehr als ein Viertel von ihnen (27,5 Prozent) kauft sich Dinge, für die sie eigentlich nicht das Geld haben. 40,8 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen dieser Altersgruppe legen sich wider besseres Wissen häufig etwas Unnötiges zu und 45,9 Prozent erwerben das, was ihnen gefällt, auf der Stelle.

Datenbasis: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Baby und Familie", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.044 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 141 Personen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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