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Deutsche-Bank-Chef verteidigt Stellenabbau

Archivmeldung vom 08.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Christian Sewing (2017)
Christian Sewing (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat den angekündigten Stellenabbau in seinem Konzern verteidigt. "Wir haben keine andere Möglichkeit. Diese Bank muss sich auf ihre Stärken konzentrieren. Das machen wir jetzt und das bedeutet, dass wir Dinge schließen und das heißt auch Jobs abbauen", sagte Sewing dem Fernsehsender n-tv.

Das Geldhaus hatte am Sonntag angekündigt, bis 2022 weltweit 18.000 Jobs streichen zu wollen. Der Umbau des Konzerns soll ohne eine Kapitalerhöhung durch die Aktionäre bewältigt werden. Über die Zeit wolle man über die Dividende Kapital zurückgeben, so Sewing. "Von daher ist das meines Erachtens auf mittlere und lange Sicht eine gute Nachricht für die Aktionäre." Insgesamt soll der Konzernumbau bis Ende 2022 rund 7,4 Milliarden Euro kosten. Dabei will die Deutsche Bank sich auch aus dem Aktiengeschäft zurückziehen. "Die Stärken der Bank sind insbesondere das globale Firmenkundengeschäft. Aber natürlich haben wir daneben eine jetzt verkleinerte, sehr stark fokussierte Investmentbank", sagte Sewing dazu. Gleichzeitig wird der Vorstand umgebaut. So wurde Bernd Leukert, ehemals Vorstandsmitglied bei SAP, Digitalvorstand der Bank. "Die Bankenwelt wird auf Dauer insbesondere durch Technologie bestimmt und durch eine Top-Beratung", so der Deutsche-Bank-Chef.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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