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Erwerbslosenquoten in den Regionen der EU reichten im Jahr 2016 von 2,1% bis 31,3%

Archivmeldung vom 27.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Eurostat
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Von Ssolbergj - en wikipedia, Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=8012017

Über 80% der NUTS-2-Regionen der Europäischen Union (EU) verzeichneten im Jahr 2016 einen Rückgang ihrer regionalen Erwerbslosenquote gegenüber 2015 und etwa 60% registrierten einen Rückgang von mindestens 0,5 Prozentpunkten. Die regionalen Erwerbslosenquoten unterschieden sich jedoch immer noch deutlich zwischen den EU-Regionen.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten Niederbayern (2,1%) in Deutschland und Praha (2,2%) in der Tschechischen Republik, gefolgt von den deutschen Regionen Oberbayern (2,4%), Mittelfranken und Unterfranken (je 2,5%) und Tübingen (2,6%). Auch Schwaben und Trier (je 2,7%) zählten zu den 10 Regionen mit den niedrigsten Erwerbslosenquoten. Am anderen Ende der Skala wiesen Dytiki Makedonia (31,3%) in Griechenland, Ciudad Autónoma de Melilla (30,8%) in Spanien, Dytiki Ellada (29,8%) in Griechenland, Andalucía (28,9%) und Extremadura (27,5%) in Spanien sowie die französische Überseeregion Mayotte (27,1%) die höchsten Erwerbslosenquoten auf.

Diese Daten zur regionalen Erwerbslosigkeit, zusammengestellt auf der Grundlage der EU-Arbeitskräfteerhebung, werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Ein Artikel zu diesem Thema ist ebenfalls auf der Eurostat-Webseite verfügbar.

Von den 275 EU-Regionen, für die Daten verfügbar sind, wiesen 60 im Jahr 2016 eine Erwerbslosenquote von 4,3% oder weniger auf, was der Hälfte des Durchschnitts der EU (8,6%) entspricht. Dazu zählten vierundzwanzig Regionen in Deutschland, achtzehn im Vereinigten Königreich, sechs in der Tschechischen Republik, jeweils drei in Ungarn und Österreich, jeweils zwei in Belgien und Rumänien und jeweils eine in Italien und den Niederlanden. 32 Regionen wiesen hingegen eine Quote von mindestens 17,2% auf, was dem Doppelten des EU-Wertes entspricht: zwölf der dreizehn Regionen in Griechenland, zehn in Spanien, jeweils fünf in Italien und Frankreich (alle Überseedepartements).

Im Jahr 2016 belief sich die durchschnittliche Jugenderwerbslosenquote für die 15-24-Jährigen in der EU auf 18,7%. Es lassen sich bei der Jugenderwerbslosenquote jedoch ausgeprägte regionale Unterschiede feststellen. Die niedrigsten Quoten wurden vor allem in deutschen Regionen registriert, insbesondere in Schwaben (4,3%), Oberbayern und Tübingen (je 4,6%), Weser-Ems (5,6%)´und Freiburg (6,0%), die höchsten in Ciudad Autónoma de Melilla (69,1%) und Ciudad Autónoma de Ceuta (63,3%) in Spanien. In mehr als drei Viertel der EU-Regionen war die Jugenderwerbslosenquote mindestens doppelt so hoch wie die Gesamterwerbslosenquote.

Quelle: EUROSTAT (ots)

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