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vbm lehnt Gewerkschaftsforderungen zur Kurzarbeit ab

Archivmeldung vom 01.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Torsten Bogdenand / pixelio.de
Bild: Torsten Bogdenand / pixelio.de

Der vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. reagiert mit Unverständnis auf die Forderungen der Gewerkschaften nach einer über das gesetzlicheKurzarbeitergeldhinausgehenden Absicherung für Beschäftigte. "Kurzarbeit ist ein Rettungsschirm, der Arbeitslosigkeit und Insolvenz verhindern soll.

Die Entlastung von den Sozialversicherungsbeiträgen und damit der verbesserte Erhalt der Liquidität ist dabei maßgeblich für das wirtschaftlicheÜberleben der Unternehmen. Daher müssen die Sozialversicherungsbeiträge bei den Unternehmen bleiben. Die Forderung der Gewerkschaft ist fahrlässig und völlig unverständlich in Anbetracht der konjunkturellenAussichten und der zu erwartendenKonsequenzen", erklärt vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und fügt hinzu: "Kurzarbeit ist die beste sozialeSicherung, die uns in dieser beispiellosen Krisensituation zur Verfügung steht."

Der vbm weißt darauf hin, dass die Corona-Krise sowohl den Unternehmen als auch den Beschäftigten alles abverlangt. "Maßgebliches Ziel bleibt der Erhalt von Unternehmen und Beschäftigten. Dass dafür Einschnitte auf beiden Seiten zu verkraften sind, ist unumgänglich", so Brossardt. Laut vbm verhindert Kurzarbeit Arbeitslosigkeit. "In der Praxis gibt es Unternehmen, die freiwillig bereits Aufstockungen zum Kurzarbeitergeld leisten. Für Härtefälle gibt es zudem weitergehende Lösungen durch den aktuellen Tarifabschluss in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie, die über das Gesetz hinausgehen. Die Tarifvertragsparteien haben damit bereits eine wirtschaftlich verkraftbare Lösung gefunden", erklärt Brossardt

Quelle: IBW Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft (ots)

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