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Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL erneut gescheitert

Archivmeldung vom 25.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank

Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind am Donnerstag erneut gescheitert. Die GDL habe keinerlei Interesse an einer Verständigung, so DB-Personalvorstand Ulrich Weber. Die Gewerkschaftsspitze habe sich "nicht einen einzigen Millimeter" bewegt.

Die Bahn hatte zu Beginn der Verhandlung neue Vorschläge gemacht, um Bewegung in den Tarifstreit zu bringen: Das Unternehmen erklärte sich unter anderem bereit, ohne Vorbedingungen über alle Forderungen für Lokomotivführer bilateral mit der GDL zu verhandeln. Außerdem bot die Bahn an, in Sondierungen über Wege zu sprechen, wie mit der GDL ein Tarifvertrag für Zugbegleiter erreicht werden könnte. Die GDL fordert unter anderem für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Wochenarbeitszeit.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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