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Rentenversicherung sieht sich durch Flüchtlinge langfristig gestärkt

Archivmeldung vom 21.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Deutsche Rentenversicherung sieht sich durch den Zustrom an Flüchtlingen nicht überfordert, sondern langfristig gestärkt. "Wenn es uns gelingt, die Neuankömmlinge in Arbeit zu bringen, dann haben wir nicht nur mehr Beschäftigte, sondern auch mehr Beitragszahler", sagte der Bundesvorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Alexander Gunkel, der "Welt". "Das sind gute Perspektiven."

Das Prinzip der Beitragsäquivalenz schütze die Rentenversicherung vor Überforderung, erklärte der Arbeitgebervertreter in der DRV weiter. "Geringverdiener, die nur wenig einzahlen, werden später auch nur eine geringe Rente aus der Versicherung herausbekommen." Kurzfristig werde die Rentenversicherung ohnehin nicht belastet - denn Leistungen erhalte nur, wer mindestens fünf Jahre eingezahlt habe.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte Investitionen in Spracherwerb, Bildung sowie Aus- und Weiterbildung. "Junge Leute in gute sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu bringen, hilft allen, auch der Rentenversicherung für die Zukunft", sagte die alternierende DRV-Bundesvorsitzende der "Welt". Es gehe darum, den Weg in gute Arbeit schnell zu ebnen. "Gute Arbeit für die, die herkommen und für die, die hier leben und vielleicht eine zweite Chance für einen Berufsabschluss brauchen. Dafür müssen wir jetzt das nötige Geld in die Hand nehmen, es lohnt sich."

Nach einer Modellrechnung des Münchner Ökonomen Axel Börsch-Supan könnte die Rentenversicherung mittelfristig um den Betrag entlastet werden, "den uns die Mütterrente und die Rente mit 63 zusätzlich gekostet haben". Alles hänge davon ab, "wie gut wir es schaffen, die Neuankömmlinge ins Arbeitsleben zu integrieren", sagte der Direktor des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik in München.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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